Kein Weg zurück:
Holzbrücken über Mühlengraben und Aue sind nun Geschichte

Meinsen-Warber (mm-03.04.23). Was im Oktober 1983 durch die damalige Arbeitsgruppe „Grün“ im Dorfentwicklungsplan Meinsen – Warber als Idee mit der „Twegte Linsenbrink“ heranreifte und nach einer Einweihung im Rahmen der 750-Jahrfeier-Warber im Juni 1985 mit Festakt durch Banddurchschnitt von Rudi Beier und Alfons Echterhoff eröffnet und seither als wichtigster Verbindungsweg zur Grundschule dient, hat durch die Sperrung seit September letzten Jahres und dem nun erfolgten Rückbau der Holzbrücken zurzeit keine Funktion.

Mitarbeiter des Bauhofes in Bückeburg haben mit schwerem Gerät die fast 40 Jahre alten Brücken aus Bongossiholz nun zurückgebaut, die Vorbereitungen für weitere Maßnahmen eingeläutet und somit der Stadtkasse Geld eingespart. Die Verkehrssicherungspflicht war nicht mehr gegeben, und die Statiker haben eine weitere Nutzung im Gutachten in Frage gestellt. „Absicht der Verwaltung ist es, die ehemalige Brücke nur über die Aue durch eine Stahlbrücke im zweiten Halbjahr dieses Jahrs zu ersetzen und den Verbindungsweg wieder zu öffnen“, berichtet Ortsbürgermeister Andreas Paul Schöniger. Das Holz sei aber nicht verloren und soll als „Lernort Natur“ als Unterbau einer kleinen Bühne weitergenutzt werden.

Nach der Aufnahme der Dorfregion Bückeburger Dörfer vom Schaumburger Wald bis zum Harrl könnte das Projekt, so Schöniger, ein Bestandteil im zukünftigen neuen Dorfentwicklungsplans werden. In Verbindung mit einem kleinem „Pfad der Sinne“ werde die Attraktivität des Areals zusätzlich bereichert, liebgewordene Veranstaltungen, wie das Lampionfest, ergänzen und zukünftig der Schule und dem Kindergarten als Lernort sowie Künstlern für Kunst und Kultur zur Verfügung gestellt werden.

Der Ortsrat Meinsen/Warber hatte auf seiner letzten Sitzung zudem beantragt, den Verbindungsweg in seinem neuen Verlauf wieder so herzurichten, dass die Nutzung des Schulweges trockenen Fußes erfolgt und die damalige ehrenamtliche Vorleistung der Reservistenkameradschaft Meinsen-Warber-Rusbend aus 2009 weiter wertgeschätzt und in seiner Form erhalten bleibt. Der Ortsrat hofft nun, dass während der Interimslösung der Grundschule zum Beispiel der Baukran für den Aufbau der Container und auch für den neuen Brückenschlag zeitgleich genutzt werden kann, so dass der Verbindungsweg so schnell wie möglich wiederhergestellt wird. Foto: pr

Kurz-URL: https://www.bueckeburg-lokal.de/?p=70983

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