Förderung für „Karitatives Knast-Konzert“: SPD-MdB Völlers besucht Blasorchester Krainhagen

Von links: Hermann Albers, Heiko Heinz, Marja-Liisa Völlers, Tobias Kranz, Frank Konczak und Bodo Böke. Foto: Büro Völlers
(pm – 17.9.26) Die Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers besuchte den TSV Krainhagen. In einem gemeinsamen Treffen kam sie mit Heiko Heinz, dem ersten Vorsitzenden des Vereins, Tobias Kranz, dem Kassenwart, Frank Konczak vom Blasorchester, Hermann Albers, SPD-Ortsbürgermeister und Vereinsmitglied, sowie Bodo Böke vom SPD-Ortsverein Obernkirchen zusammen. Anlass des Treffens waren Fördergelder des Bundesmusikverbandes Chor und Orchester (BMCO) für ein Projekt des Blasorchesters Krainhagen (BOK). Weitere Themen umfassten den Verein im Allgemeinen. Zudem blieb Zeit für eine Führung durch die Räumlichkeiten des Vereins.
„Geplant ist ein karitatives Konzert am 29. Mai 2027 im Zuchthaus Bückeburg. Mit den Einnahmen wollen wir den Weißen Ring finanziell unterstützen. Das Konzert soll auch dazu dienen, auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam zu machen. Das Konzerterlebnis soll dabei natürlich nicht zu kurz kommen, weshalb wir ein vielseitiges Programm auf die Beine stellen werden. Es wird beispielsweise einen Gastauftritt des Polizeichors Hameln geben und das Blasorchester wird zur Location passende Stücke wie die Blues Brothers einstudieren“, berichtet Tobias Kranz.
Der Verein hatte bereits in der Vergangenheit Fördergelder des BMCO für Projekte in Anspruch genommen. Dabei handelt es sich um Gelder aus dem Amateurmusikfonds, der innovative Projekte in der Amateurmusik gezielt fördern soll. Der Fonds setzt dabei verschiedene Schwerpunkte, beispielsweise Kooperationen, kreative Projekte, Nachwuchsgewinnung und Verbandsentwicklung. Finanziert wird der Fonds aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. „Es freut mich, dass das BOK erneut mit einem so tollen Projekt aus der Förderung profitieren konnte. Vereinsarbeit, wie sie hier im TSV Krainhagen geleistet wird, ist nicht selbstverständlich und eine große Bereicherung für Krainhagen und Umgebung. Projekte wie das Konzert im ehemaligen Gefängnis zeugen von hohem Engagement“, erläutert die Bundestagsabgeordnete Völlers.
Heiko Heinz erklärt: „Unser Verein bietet über das Blasorchester hinaus ein umfangreiches Kursangebot. Von Yoga bis Power-Kids oder Sportboxen ist für jeden etwas dabei. Wir sind froh, noch genügend Ehrenamtliche zu finden, um den Verein so fortzuführen.“
Von Montag bis Sonntag bietet der Verein ein vielseitiges Programm für Mitglieder und Nichtmitglieder. Es gibt Kurse und Angebote für alle Altersklassen, von Sport- und Bewegungsangeboten bis hin zu verschiedenen Freizeitaktivitäten. So verbindet der Verein sportliche Betätigung mit Gemeinschaft und schafft Möglichkeiten, sich unabhängig vom Alter oder den persönlichen Interessen im Vereinsleben einzubringen. Gerade diese Vielfalt macht den Verein zu einem wichtigen Treffpunkt für die Menschen in Krainhagen und der Umgebung.
„Der Verein ist ein Riesenglück für unseren Ort. Im Gegensatz zu einem Fitnessstudio stehen hier nicht nur der Sport, sondern vor allem auch die Gemeinschaft und das Ehrenamt im Vordergrund. In einer Welt, die immer anonymer wird, sind es Vereine wie dieser, die das Rückgrat unserer Gesellschaft bilden und diese nachhaltig stärken“, so Ortsbürgermeister Hermann Albers.
Völlers ergänzte: „Der TSV Krainhagen zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Vereinsarbeit sein kann. Ob Sport, Musik oder gemeinschaftliche Angebote – hier ist für viele Menschen etwas dabei. Besonders beeindruckt mich, mit wie viel Engagement die Ehrenamtlichen den Verein gestalten und damit einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander vor Ort leisten.“
Das geplante Konzert zeigt beispielhaft, was Vereinsarbeit bewirken kann. Menschen kommen zusammen, bringen ihre Fähigkeiten ein und setzen sich gemeinsam für einen guten Zweck ein. Mit dem Konzert im ehemaligen Zuchthaus Bückeburg möchte das Krainhagener Blasorchester deshalb nicht nur musikalisch einen besonderen Abend gestalten, sondern auch ein Zeichen gegen häusliche Gewalt setzen. Die Vorfreude bei den Beteiligten ist bereits jetzt groß.
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