Brennende Batterieladung: Großeinsatz auf der A2

Noch auf dem Autobahnrastplatz öffneten zwei Atemschutztrupps den Container und begannen mit dem Ablöschen und Kühlen der geladenen Lithium-Ionen-Batterien. Foto: Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Eilsen / Adrian Lesser
(pm – 1.10.26) Ein brennender Sattelauflieger ist schon unter normalen Umständen kein Fall für den kleinen Feuerlöscher aus dem Handschuhfach. Als am Freitagmorgen auf dem Rastplatz Auetal Süd in Fahrtrichtung Hannover zudem teilweise entzündete Lithium-Ionen-Batterien in der Ladung festgestellt wurden, rückten zahlreiche Kräfte zu einem Großeinsatz auf der A2 aus.
Alarmiert wurden die Freiwilligen Feuerwehren Bad Eilsen, Buchholz, Luhden und Rehren/Westerwald. Am Rastplatz fanden sie den im Inneren brennenden Sattelauflieger vor. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz öffneten den Container und begannen umgehend mit der Brandbekämpfung sowie dem Kühlen der Batterien.
Vom Rastplatz ins Industriegebiet
Weil der Platz am Rastplatz begrenzt war, begleiteten die Einsatzkräfte den Sattelzug anschließend ins Industriegebiet Rehren. Dort sollte die brandbeaufschlagte Ladung sicher entladen, abgelöscht und kontrolliert werden.

Im Industriegebiet Rehren wurde die Ladung mit Atemschutztrupps und einem Radlader des THW entladen, damit brandbeaufschlagte Batterien gesichert werden konnten. Foto: Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Eilsen / Adrian Lesser
Ein Radlader des THW-Ortsverbands Stadthagen, Fachgruppe Räumen, half beim Entladen des Aufliegers. Die Batterien sollten danach in einer angeforderten Mulde gesichert werden.
Kontrollen auf gefährliche Rückstände

Experten der Umweltschutzeinheit kontrollierten die Ladung, den Sattelauflieger, die Einsatzmittel und das Löschwasser auf gefährliche Rückstände. Foto: Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Eilsen / Adrian Lesser
Parallel kontrollierte die Umweltschutzeinheit des Landkreises zuerst am Autobahnrastplatz und später im Industriegebiet die Ladung, den Auflieger, die Einsatzmittel und das Löschwasser auf gefährliche Rückstände. Hinzugezogen wurden außerdem die Feuerwehren Escher und Antendorf, die untere Wasserbehörde, ein Fachberater Gefahrgut sowie die Kreiseinheit „Messen und Spüren“. Auch Polizei, Autobahnmeisterei und ein Bergungsunternehmen waren beteiligt.
Gegen 10 Uhr konnten die letzten der mehr als 80 eingesetzten Ehrenamtlichen die Einsatzstellen übergeben und den Heimweg antreten.
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