Brandbekämpfung und Atemschutz:
Sonderausbildung Feuerwehr

Brandbekämpfung und Atemschutz 08.03.15 01Bückeburg (fw-08.03.15). Zu einer Sonderausbildung haben sich insgesamt 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt getroffen. Themenschwerpunkte waren Brandbekämpfung und Atemschutz. Nach Ankunft am Übungsobjekt an der Hannoverschen Straße begann eine Einsatzübung in dem Abrissgebäude. Es wurde ein Kellerbrand mit vermissten Personen simuliert.

Sofort bereitete die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs die Brandbekämpfung und Menschenrettung vor, während das Tanklöschfahrzeug die Wasserversorgung sicherstellte. Die Besatzung des Rüstwagens baute inzwischen Scheinwerfer auf, um die Übungsfläche auszuleuchten. Nur wenige Minuten später drangen die ersten drei Feuerwehrmänner und -frauen unter Atemschutz in den Keller ein.

Dort wurde durch eine Nebelmaschine eine realistische Verrauchung erzeugt. Die Sichtweite betrug für die Einsatzkräfte nur wenige Zentimeter. Kriechend durchsuchten sie alle Räume des Kellers. Aufgrund der eingeschränkten Sichtweite erfolgte die Kontrolle durch Tasten mit den Händen. Außerdem leistete die Wärmebildkamera wertvolle Dienste.

Aufgrund der Größe des Kellers unterstützte ein zweiter Trupp die Suche. Gemeinsam wurden alle Räume des verwinkelten Kellers kontrolliert und schließlich die beiden vermissten Personen gefunden und gerettet. Auch der Brandherd konnte zügig lokalisiert und liquidiert werden. Im Einsatzverlauf wurde auch damit begonnen, den Rauch mit einem Drucklüfter aus dem Gebäude zu blasen. Hierdurch konnten die Sichtverhältnisse verbessert werden. Weitere Einsatzkräfte trainierten zeitgleich den Umgang mit der Drehleiter. Ihr Auftrag war die Kontrolle aller Räume in den Obergeschossen von außen.

Brandbekämpfung und Atemschutz 08.03.15 02Nach einer kurzen Auswertung der gut verlaufenen Übung teilten sich die Einsatzkräfte in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe übte das gewaltsame Öffnen von Zimmertüren, während die andere Gruppe sich noch einmal näher mit dem Thema „Be- und Entlüften“ befasste.

Nach insgesamt vier Stunden konnte die Sonderausbildung beendet werden. Ausbildungsleiter Oliver Witt zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir konnten sehr viele wichtige Handgriffe üben; es ist für uns sehr wichtig, solche Übungen durchzuführen – daher sind wir sehr dankbar, dass uns das Haus zur Verfügung gestellt wurde.“

 

Foto 1: Einsatzkräfte bringen einen Drucklüfter in Stellung, um den Rauch aus dem Keller zu blasen.

Foto 2: Hier wird das gewaltsame Öffnen von Türen geübt.

Kurz-URL: https://www.bueckeburg-lokal.de/?p=16209

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