Kampfmittel in Rinteln erfolgreich gesprengt – Evakuierungsmaßnahmen beendet

(pol – 8.6.26) Die am heutigen Nachmittag im Bereich der Stoevesandtstraße aufgefundene Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen erfolgreich und kontrolliert vor Ort gesprengt.

Die zuvor angeordneten Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen konnten im Anschluss an die Sprengung aufgehoben werden. Nach der abschließenden Überprüfung des betroffenen Bereiches durch die Einsatzkräfte besteht keine Gefahr mehr für die Bevölkerung.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es im Zuge der Sprengung zu keinerlei Personen- oder Sachschäden. Die Maßnahme verlief planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse.

Die zuvor evakuierten Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Auch die gesperrten Straßen sind wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Stadt Rinteln, die Polizei, die Feuerwehr, die Hilfsorganisationen sowie der Kampfmittelbeseitigungsdienst bedanken sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis, ihre Geduld und die gute Zusammenarbeit während der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen.

Durch das besonnene Verhalten der Betroffenen und das reibungslose Zusammenwirken aller beteiligten Stellen konnte die Einsatzlage sicher und erfolgreich beendet werden.


Die vorherige Meldung:

Granatenfund in Rinteln – Evakuierung im Bereich der Stoevesandtstraße erforderlich

Im Bereich der Stoevesandtstraße in Rinteln wurde eine 3,7-Inch-Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg aufgefunden. Nach Begutachtung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen wurde festgestellt, dass von dem Kampfmittel eine potenzielle Gefahr ausgeht. Aus Sicherheitsgründen ist eine kontrollierte Sprengung vor Ort erforderlich.

Hierfür muss ein Sicherheitsbereich von 300 Metern um die Fundstelle vollständig evakuiert werden. Die Stadt Rinteln, die Polizei sowie weitere beteiligte Einsatzkräfte haben die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Ab 14:00 Uhr ist das Befahren des betroffenen Bereiches nur noch eingeschränkt möglich. Ab 16:00 Uhr werden die innerhalb des Evakuierungsradius liegenden Straßen vollständig gesperrt. Der Gefahrenbereich ist weiträumig zu umfahren.

Von den Sperrmaßnahmen betroffen sind insbesondere:

Stoevesandtstraße (ab Kreuzung Prof.-Kohlrausch-Straße / Friedrichstraße) Bahnhofsweg (ab Stoevesandtstraße bis Hausnummer 7) Kerschensteiner Weg (ab Ecke Schraderstraße / Ostpreußenweg bis Breite Straße) Groß-Wartenberger-Straße (Hausnummern 1A bis 7 einschließlich Grundschule Nord) Dankerser Straße (ab Ecke Hafenstraße bis Hausnummer 26) Breite Straße (zwischen Stoevesandtstraße und Schraderstraße) Wilhelmstraße Karlstraße

Alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Beschäftigte innerhalb des Evakuierungsbereiches werden gebeten, ihre Wohnungen, Häuser und Betriebsstätten rechtzeitig zu verlassen. Der Bereich muss spätestens um 16:00 Uhr vollständig geräumt sein. Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsbehörden informieren die Betroffenen derzeit direkt vor Ort und kontrollieren die Räumung des Gefahrenbereiches.

Personen, die während der Evakuierung keine private Unterbringungsmöglichkeit haben, können ab 15:00 Uhr die eingerichtete Anlaufstelle nutzen:

„Die Erna“ – Aula des Gymnasiums Ernestinum Paul-Erdniß-Straße 1 31737 Rinteln

Für den Transport zur Anlaufstelle wird ein kostenloser Shuttle-Service angeboten. Die Busse fahren um 15:00 Uhr von folgenden Standorten ab:

Bahnhof Rinteln Nord

Dankerser Straße (vor dem Unternehmen Bergsiek)

Nach derzeitigem Stand ist vorgesehen, die kontrollierte Sprengung gegen 18:00 Uhr durchzuführen. Sobald der Bereich wieder freigegeben werden kann, werden die Anwohnerinnen und Anwohner umgehend informiert. Bis zu dieser Freigabe darf der Evakuierungsbereich nicht betreten werden.

Für Fragen steht das Bürgertelefon der Stadt Rinteln unter der Rufnummer 05751 403-777 zur Verfügung. Insbesondere Personen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder eingeschränkter Mobilität Unterstützung benötigen, werden gebeten, sich dort zeitnah zu melden.

Die Stadt Rinteln bittet zudem Angehörige, Nachbarn und Bekannte, hilfsbedürftige Personen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen und auf eventuelle Hilfebedarfe aufmerksam zu machen.

Die Leitungen der Grundschule Nord sowie der Kindertagesstätte Klabauternest wurden über die Maßnahmen informiert.

Zur Verringerung möglicher Auswirkungen der bei der Sprengung entstehenden Druckwelle werden die Anwohnerinnen und Anwohner gebeten, vor dem Verlassen ihrer Wohnungen und Häuser nach Möglichkeit die Fenster in Kippstellung zu bringen.

Die Stadt Rinteln und die Polizei danken allen Betroffenen für ihr Verständnis, ihre Geduld und ihre Unterstützung bei der Durchführung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.

Weitere Informationen werden fortlaufend über die Kommunikationskanäle der Stadt Rinteln, der Polizei sowie die regionalen Medien veröffentlicht.

 

Kurz-URL: https://www.bueckeburg-lokal.de/?p=87928

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