Zeitreise in die Vergangenheit
Zeltlager der Pfadfinder

Bückeburg (mm-25.06.19). Gerade waren nach einem Marsch zum Lagerplatz in der Nachmittagshitze die Zelte aufgeschlagen, da nahm das Unwetter seinen Lauf. Heftige Windböen rissen die Zeltdächer hoch, helle Blitze zuckten über den Himmel und dicke Regentropfen gefährdeten die sichere Nachtruhe. Ein ungewöhnlicher Auftakt beim diesjährigen Bezirkspfingstlager mit insgesamt 250 Pfadfindern, darunter auch die „Bilche“ aus Bückeburg.

Die Lagerleitung sah sich mit einer Unwetterwarnung konfrontiert und entschied für Evakuierung. Gegen 23 Uhr kamen die ersten Feuerwehrwagen, um zuerst die jüngsten Pfadfinderinnen und Pfadfinder abzuholen.

Wenig später folgten die 13- bis 16-Jährigen. Alle jugendlichen Teilnehmer wurden in die nahegelegenen Turnhallen sowie ein Firmengebäude gebracht, wo sie mit warmen und kalten Getränken versorgt wurden bis das Gewitter vorbeigezogen war. Um 2 Uhr nachts konnten dann alle zurück in ihre Schlafsäcke schlüpfen.

Der Rest des Zeltlagers verlief ähnlich ereignisreich, aber bei schönerem Wetter. Am Samstag gab es ein vielfältiges Workshop-Angebot zum Thema Mittelalter. Man hatte die Wahl zwischen Kerzenziehen, Brotbacken, Buchbinden, Gugel nähen, Arme Ritter machen und vielem mehr. Am Sonntag fanden dann die „Ritterspiele“ statt, bei denen sich die verschiedenen Stämme (Pfadfindergruppen) in unterschiedlichsten Disziplinen gemessen haben: Sackhüpfen, Steckenpferdreiten, Speerwurf und Lanzenstechen. Zum Schluss durften alle stolz den Orden „Ritter vom Deister“ entgegennehmen. Foto: pr

 

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