Feuerwehr löscht brennende Scheune
Eine verletzte Person

Röcke (mm-05.10.18). Erneut wurden die Feuerwehren der Stadt Bückeburg zu einem Großeinsatz alarmiert. Im Stadtteil Röcke kam es zu einem Feuer in einer Scheune. Beim Eintreffen der Ortsfeuerwehr Röcke stand die Scheune in Vollbrand und drohte, auf ein benachbartes Wohnhaus überzugreifen. Dieses konnten die Einsatzkräfte um Einsatzleiter André Broisch verhindern und das Wohnhaus retten. Der Eigentümer verletzte sich bei den eigenen Löschversuchen mit einem Gartenschlauch an der Hand und wurde ambulant im Klinikum behandelt.

Über 3 C-Rohre und einem Wenderohr wurde eine Brandbekämpfung sowohl im Innenangriff als auch im Außenangriff vorgenommen und das Feuer gelöscht. Hierbei wurden durch den Einsatzleiter insgesamt acht Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt, um das Feuer zu löschen. Während der Nachlöscharbeiten kamen acht weitere Trupps mit Atemfilter zum Einsatz. Über die Drehleiter wurde das Wenderohr zur Brandbekämpfung eingesetzt, im späteren Verlauf wurde die Drehleiter zum Ausleuchten der Einsatzstelle eingesetzt.

Schwierig gestaltete sich die Wasserversorgung zum Brandobjekt, hier wurden mit Hilfe des Schlauchwagens 2000 der Ortsfeuerwehr Evesen eine längere Schlauchleitung zum Hydranten gelegt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin, da der Dachstuhl vom brennenden Stroh und Holzteilen abgelöscht und ins Freie gebracht werden musste; dieses nahm viel Zeit in Anspruch und forderte die Einsatzkräfte umso mehr. Außerhalb der Scheune wurde das Brandgut durch weitere Einsatzkräfte abgelöscht.

Im Einsatzleitwagen wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt: Abschnitt 1 „Brandbekämpfung „ und Abschnitt 2 „Wasserversorgung“. Durch die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr wurde der Einsatzleiter bei der Koordinierung der Einsatzstelle unterstützt. Nach rund sieben Stunden konnten die 90 Einsatzkräfte den Einsatz am frühen Freitagmorgen beenden und die Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit gemacht werden. Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Foto: Moritz Gumin, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg

 

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