„Ein Leuchtturmprojekt für den Landkreis“
Erster Spatenstich für Mehrgenerationenpark

Seggebruch (mm-24.05.19). Gegen 15 Uhr ist am Mittwochnachmittag an der Cronsbruchstraße in Seggebruch der erste Spatenstich für den Bau des Mehrgenerationen-Parks erfolgt. Während einer Feierstunde zuvor hatte die Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Mehrgenerationenhaus Bückeburg, Manuela Tarbiat-Wündsch, eine Videobotschaft aus dem Krankenhaus übermittelt.

„Mit Manuela Tarbiat-Wündsch steht eine unglaublich engagierte Frau hinter diesem Projekt, ich bin stolz, Teil dieses Projektes, eine Herzensangelegenheit von mir, zu sein“, sagte Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe.

„Manuela Tarbiat-Wündsch, eine starke Persönlichkeit, die groß denkt, hat ein großes Projekt auf den Weg gebracht“, meinte Heike Fliess, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung. Das Land hat den Mehrgenerationenpark mit 500.000 Euro gefördert und unterstützt damit ein Projekt, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung vor Ort Unterstützung bekommen. Das Projekt, so Fliess, sei von Landkreis, Samtgemeinde und Gemeinden professionell auf den Weg gebracht worden.

Landrat Jörg Farr erinnerte daran, dass „Steine, manchmal auch Felsbrocken, auf dem Weg lagen“, Manuela Tarbiat-Wündsch und ihre Mitstreiter sich aber nicht haben entmutigen lassen. Es sei eine große Gefahr, dass Menschen im Alter zur Vereinsamung neigen. So sei es eine „phantastische Idee“, Familien, Alleinerziehende, Junge und Alte, Menschen mit und ohne Behinderung in einem Wohnpark zu integrieren.

„Wir sind außerordentlich stolz, dieses Projekt hier realisieren zu können“, meinte Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz. Räte und Verwaltung habe man nicht lange von der Idee überzeugen müssen. „Ich drücke die Daumen, dass dieses Bauvorhaben wie geplant über die Bühne gehen kann.“

Marja-Liisa Völlers (MdB) betonte, dass Menschen mit Beeinträchtigungen Teil unserer Gesellschaft sind. „Ich unterstütze dieses Leuchtturmprojekt gerne, wir könnten mehr davon in Deutschland gebrauchen“, so Völlers. „Ein Aushängeschild, nicht nur für die Samtgemeinde Nienstädt, auch für den Landkreis“, sagte Maik Beermann (MdB). „Barrieren werden aufgebrochen, Isolation verhindert und Begegnungen geschaffen.“

Der heimische Landtagsabgeordnete Karsten Becker meinte, dass dieses Projekt ein „wunderbares Beispiel“ dafür ist, dass im Hinblick auf den demographischen Wandel es auch im ländlichen Raum neue Formen des Wohnens geben muss.

 

Kurz-URL: http://www.bueckeburg-lokal.de/?p=46350

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