Wohnungsbrand
Großeinsatz für Feuerwehr

Bückeburg (mm-03.07.20). Am Donnerstagnachmittag wurden die Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt und die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr in die Schillerstraße alarmiert (Bückeburg-Lokal berichtete gestern). Aufgrund der zahlreichen Notrufe wurde noch während der Anfahrt der Kräfte Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt ausgelöst. Parallel wurde der Löschzug Ost mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Wohnung im 2. Obergeschoss in voller Ausdehnung und griff bereits auf ein in baubefindliches Dachgeschoss über. Glücklicherweise konnten die Bewohner das Gebäude selbständig verlassen. Durch den Angriffstrupp vom LF 16/12 Bückeburg wurde umgehend unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung im 2. Obergeschoss begonnen.

Ein weiterer Angriffstrupp kontrollierte vorsorglich die Wohnungen dennoch nach Person ab, konnte aber keine weiteren Personen oder Tiere finden. Hierbei kamen die zwei Wärmebildkameras der Ortsfeuerwehr zum Einsatz und leisteten wertvolle Arbeit.

Parallel dazu wurde die Drehleiter auf der Gebäuderückseite in Stellung gebracht und mit der Brandbekämpfung von außen begonnen. Hierzu wurde die DLK im Bereich des Bergbads aufgestellt, so dass eine Ausbreitung auf den gesamten Dachstuhl verhindert werden konnte. Dazu wurde das Fahrzeug vom Tanklöschfahrzeug 3000 mit Wasser eingespeist. Die Besatzung musste im weiteren Verlauf eine Wasserversorgung zu einem 150 Meter entfernten Hydranten aufbauen.

Durch den nachgeforderten Löschzug Ost wurde ebenfalls ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung von außen über das vorhandene Baugerüst vorgeschickt. Des Weiteren wurde durch den Löschzug Ost eine weitere Wasserversorgung aufgebaut sowie weitere Atemschutzgeräteträger in Bereitstellung gehalten. Insgesamt kamen 4 Trupps unter schwerem Atemschutz im Innenangriff und 2 Trupps unter Atemschutz im Außenangriff zum Einsatz. Mit 2 C-Rohren gingen die Trupps vor, ebenfalls kam das Wenderohr der DLK zum Einsatz.

Durch die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr wurden die eingesetzten Einsatzkräfte mit sauberer Bekleidung ausgestattet und die kontaminierte Bekleidung der fachgerechten Reinigung zugeführt. Im weiteren Verlauf wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt; im ersten Abschnitt wurde der Innenangriff und der Bereich vor dem Gebäude geführt. Im zweiten Abschnitt waren die Einsatzkräfte von der Rückseite am arbeiten sowie die Besatzung der Drehleiter tätig.

Durch den Einsatzleitwagen wurden die Abschnitte koordiniert und der Einsatzleiter bei seiner Arbeit unterstützt. Mit Hilfe des Überdruckbelüfters wurde das Gebäude vom Brandrauch befreit, um im Anschluss letzte Glutnester abzulöschen. Hierbei wurde das Ausmaß des Brandes deutlich sichtbar.

Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz für die rund 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei beendet werden. Ebenfalls kamen die Energieversorger zur Einsatzstelle und drehten die Versorgung zum Brandhaus ab. Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt; durch die Polizei wurden die Ermittlungsarbeiten aufgenommen. Foto: Moritz Gumin, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg

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