„Wir müssen sparsam sein“
Gemeinderat verabschiedet einstimmig Haushalt

Helpsen (mm-15.03.22). Einstimmig hat der Gemeinderat Helpsen den Haushaltsplan 2022 verabschiedet. Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann hat den Haushalt eingebracht und die wichtigsten Daten erörtert. Im Ergebnishaushalt stehen Einnahmen in Höhe 4,728 Millionen Euro Ausgaben von 5,089 Millionen Euro gegenüber, so dass sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 361.000 Euro ergibt.

In den nächsten drei Jahren werden ebenfalls negative Jahresergebnisse erwartet. Der in diesem Jahr eintretende Fehlbetrag kann aber mit kumulierten Überschüssen aus den Vorjahren ausgeglichen werden, so dass der Rat auf ein Haushaltssicherungskonzept verzichten kann.

Im Finanzhaushalt weist der Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit im laufenden Jahr einen Fehlbetrag in Höhe von 172.800 Euro aus. Die Gemeinde will in die Neumöblierung der Käfer- und Schmetterlingsgruppe sowie der neu einzurichtenden Gruppe an der KiTa Bergkrug sowie in den Ausbau von mehreren Spielplätzen investieren. Für den Bauhof soll ein neues Fahrzeug in Höhe von rund 65.000 Euro angeschafft werden. Sämtliche Investitionen wird die Gemeinde aus eigenen Mitteln bestreiten können; Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen. „Wir müssen sparen“, so Wiechmann abschließend.

„Der Haushalt steht unter Corona-Bedingungen, die Spielräume werden enger“, signalisierte Alexander Müller, SPD-Fraktionsvorsitzender, Zustimmung der SPD zum Haushalt. Hinrich Gottschalk (WGSN) regte an, die 65.000 Euro teure Anschaffung für das Bauhoffahrzeug um ein Jahr zu schieben.

Manfred Kesselring (SPD) zeigte Verständnis für Gottschalks Idee, gab aber zu verstehen, dass die finanzielle Situation in den Jahren 2023 – 2025 nicht besser wird und sprach sich dafür aus, das Geld im Haushalt zu lassen. Eva Deventer (Grüne) widersprach ihrem Gruppenpartner Gottschalk. Man müsse mit Reparaturkosten von 30.000 Euro und mehr rechnen. „Es ist wichtig, dass der Bauhof technisch gut ausgestattet ist – wir befürworten die Investition.“

Friedrich Deventer (Grüne) stellte fest, „dass wir nicht auf Rosen gebettet sind, aber noch eine gute Situation haben und auf einem ziemlich hohen Niveau leben“. Zudem habe man erst kürzlich – ohne Tischvorlage – mal soeben 20.000 Euro für eine Flutlichtanlage ausgegeben. Bei der Frage Bauhof oder Flutlichtanlage gehe es, so Deventer, erst um die Substanz, dann um den Sport- und Freizeitbereich.

 

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