„Werde Kinder und Kolleginnen vermissen“:
Kita-Leiterin Sabine Hage in Ruhestand verabschiedet

Seggebruch (mm-27.12.23). Sabine Hage, die Leiterin der Integrativen Kindertagesstätte Bergkrung in Seggebruch, ist in der Woche vor Weihnachten von Samtgemeinde-Bürgermeister Ditmar Köritz und der Ersten Samtgemeinderätin Sandra Wiechmann offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden. Am vergangenen Freitag hat sich Sabine Hage von Kindern und Eltern verabschiedet.

Die Kinder hatten morgens ein Singspiel „Ich wünsch dir einen Regenbogen“ vorbereitet und einen „Wünschebaum“ mit selbstformulierten Wünschen überreicht. Die Elternvertreter haben Hage ein Bild geschenkt, auf dem sich jedes Kind mit einem Fingerabdruck in Form eines Baumes verabschiedet hatte. Sabine Hage schenkte dem Kindergarten Fädelboards zum Abschied – jedes Kind bekam noch ein Knick-Licht. Bei Arbeitsende um 13 Uhr verabschiedeten sich noch einmal alle Kinder und Eltern und bildeten ein langes Spalier, durch das Hage gehen musste – für viele ein sehr emotionaler Abschied.

Sabine Hage hatte im Januar 1988 die Arbeit aufgenommen und als staatlich anerkannte Erzieherin an der Planung der Kindertagesstätte mitgewirkt, die am 23. Juli 1988 mit zwei Gruppen und insgesamt 50 Kindern eröffnet wurde. Im Oktober 2011 wurde die KiTa eine Integrative KiTa, und zu der ersten Integrationsgruppe kam 2014 eine weitere dazu. In diesen Gruppen werden Kinder mit erhöhtem Förderbedarf von speziell ausgebildetem pädagogischen Fachpersonal gefördert, unterstützt und betreut.

Seit 2022 arbeiten in der KiTa Bergkrug über 20 Kolleginnen in sechs Gruppen. In den vergangenen Wochen hat Sabine Hage ihre Nachfolgerin Vanessa Schaal, Kinderpädagogin mit Bachelor-Abschluss, in das Amt der KiTa-Leitung eingearbeitet.

„Nicht nur die Arbeit mit den Kindern wird immer herausfordernder, sondern auch der Umgang mit den Eltern wird immer schwieriger“, blickt Hage auf die Veränderungen im Laufe der Zeit und die Herausforderungen aufgrund des derzeitigen Fachkräftemangels zurück. Sie werde die Kolleginnen und die Kinder und die Arbeit mit diesen sehr vermissen. „Nicht selten kommen Eltern mit ihren Kindern in die KiTa, die selbst als Kind einmal hier betreut wurden.“ Foto: pr

 

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