Völlers hat Jugend im Fokus
Digitales Treffen mit Vertretern der Kreisjugendringe

Landkreis (mm-27.02.21). Kinder und Jugendliche leiden besonders, wenn wegen der Corona-Pandemie soziale Kontakte mit Gleichaltrigen fehlen. Nicht nur Schulen mussten schließen, auch die Jugendfreizeiteinrichtungen und Vereine in der Region mussten ihre Aktivitäten reduzieren oder ganz ins Digitale verlegen. Dies hat weitreichende Folgen, nicht nur für die Jugendlichen sondern auch für die Vereinsstrukturen und die Zukunft der Jugendarbeit.

„Um mich über die Situation zu informieren und auszutauschen, habe ich mich sehr gerne mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kreisjugendringe Nienburg und Schaumburg in einer Videokonferenz (Foto) getroffen“, berichtet die Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (SPD). Es seien vor allem jene Jugendliche schwer von der Corona-Pandemie und ihren Folgen betroffen, die es ohnehin nicht einfach haben und beispielsweise im Homeschooling durchs Raster fallen.

Als Bildungspolitikerin habe sie, so Völlers gegenüber der Presse, viel Verständnis für die Unzufriedenheit. Den Jugendlichen fehle der Kontakt zu Mitschülern, genauso wie zu den Freundinnen und Freunden, die sie nach der Schule nicht mehr sehen können. „Verbandliche Jugendarbeit und Schulsozialarbeit haben eine ganz wichtige Aufgabe, den Kontakt zu halten und Räume zum Austausch, zur Erholung und zur Hilfe anzubieten.“

Doch auch psychische Probleme haben in der Corona-Pandemie zugenommen – die Kinder und Jugendliche leiden teilweise so stark unter fehlenden Kontakten, dass es zu Einsamkeit und Störungen in der Entwicklung führen kann. „Sie dürfen in der Pandemie nicht vergessen werden und müssen im Anschluss ganz besonders gefördert und betreut werden“, fordert Völlers. Entsprechende Fortbildungen für die Mitarbeitenden sowie ein angepasster Betreuungsschlüssel seien notwendig.

„Wir sehen in einigen Vereinen und Verbänden ein großes Engagement, den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen zu halten, um ihnen das Gefühl zu geben, nicht verlassen zu sein“, erläutert der Vorstand des Kreisjugendrings Schaumburg und ergänzt, „dass wir die große Not sehen, dass die vielen Aktionen nicht das auffangen können, was aufgrund der Pandemie verloren gegangen ist. Auch machen sich viele Vereine Sorgen um ihre Existenz und die Zukunft des Vereinslebens und ihre Jugendarbeit.“ Foto: Büro Völlers

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