Spektakuläre Vorführungen der Feuerwehr
Aktionstag in der Innenstadt mit vielen interessierten Besuchern

Bückeburg (mm-28.08.18). „Die Vorbereitungen für den Aktionstag der ehrenamtlichen Brandschützer haben sich gelohnt, denn mehrere tausend Interessierte kamen in die Bückeburger Innenstadt, um sich bei bestem spätsommerlichen Wetter die Schwerpunktfeuerwehr genauer anzusehen“, meinte Oliver Witt, Pressesprecher der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt, am Rande der Veranstaltung am Sonntagnachmittag.

Die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt hatte anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens eingeladen, und Besucher aus nah und fern haben sich vier Stunden lang vom Können der ehrenamtlichen Brandschützer überzeugen können. Zwischen Sparkasse und Stadttor wurde der Fuhrpark ausgestellt und mit Informationsständen wie auch zahlreichen Mitmachstationen bereichert.

Die Nachwuchsabteilungen der Ortsfeuerwehr boten einen perfekten Mix aus Wasserspielen, Funkübungen und eine vom ASB geliehene Hüpfburg in Form eines Rettungswagens. Dort war durchgängig eine dichte Menschentraube zu sehen, die für die hohe Akzeptanz des bunten Programms am Sonntagnachmittag sprach. Der Marktplatz selbst diente als Vorführfläche für mehrere Einsatzübungen.

Die Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land zeigte eindrucksvoll am eingerüsteten Stadttor das Retten einer verletzten Person aus über 10 Metern Höhe nur mit Seilen, Haltesystem und der Drehleiter als luftigen Festpunkt. Diese Einheit ist im September 2014 gegründet worden. Es handelt sich um eine Kooperation von Einsatzkräften der Feuerwehren Bückeburg, Rinteln und Rodenberg sowie dem THW aus Rinteln.

An einem präparierten Pkw wurde die patientenschonende Rettung simuliert und das Fahrzeug im Verlauf der Vorführung durch Entfernen des Daches zum schrottreifen Cabriolet. Schon zu Beginn des Aktionstages lenkten die anfahrenden Einsatzfahrzeuge ihre Aufmerksamkeit auf sich, als aus dem 1. Obergeschoss des Stadthauses zwei Personen gerettet werden mussten.Eine Übungspuppe wurde in einen Sprungretter fallen gelassen, der in weniger als 90 Sekunden voll einsatzbereit gewesen ist, und mit Hilfe der Drehleiter wurde ein Statist zügig auf den Boden des Marktplatzes befördert.

Passend zur Jahreszeit, zeigten die Einsatzkräfte auch das Bekämpfen von Flächenbränden, in dem ein Tanklöschfahrzeug hinter Feuerwehrleute fuhr und deren Schlauchleitungen mit Wasser versorgte, während diese den Boden gezielt durchnässten. Hin und wieder kam es zu einem lauten Knall in der Innenstadt, der durch eine gezielte Spraydosenexplosion verursacht wurde. In einem Brandsimulationstrainer wurde kontrolliert Feuer gemacht und Spraydosen geschützt bis zum Zerbersten erhitzt. In den Knall-freien Zeiten hatten Interessierte die Möglichkeit, den richtigen Umgang mit Feuerlöschern zu trainieren.

Nach einer Unterweisung über das Verhalten von Brandrauch an einem Modellhaus konnten die Teilnehmer in ein Zelt wechseln, dort Platz nehmen und zusehen, wie schnell sich der Raum mit Rauch füllte. Mit Hilfe einer Nebelmaschine war das Zelt binnen weniger Sekunden bis zur sogenannten 0-Sicht vernebelt, und mit einer Wärmebildkamera wurde die Sicht von Einsatzkräften gezeigt.

Der Verein zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Geräte und Literatur Bückeburg e.V. hatte das alte Tanklöschfahrzeug 24 mitgebracht, das seine Geburtsstunde 1957 hatte, auf den Spitznamen „Löwe“ hört und den 60. Geburtstag nur durch die unzähligen Wartungs- und Pflegestunden der Vereinsmitglieder erleben konnte. Das Bückeburger Bündnis für Familie präsentierte gemeinsam mit dem Rotary Club die sogenannte Notfalldose, in der wichtige Medikamente und Informationen für Ersthelfer im Kühlschrank aufbewahrt werden sollen. Foto: Team Presse FF Bückeburg-Stadt (1,2,6,7); mm (3,4,5,8)

 

 

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