SPD-Ortsvereine wollen fusionieren
„Gemeinsam sind wir stark und können mehr erreichen“

Helpsen/Seggebruch (mm-20.03.22). 14 Anwesende haben während einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Seggebruch am Freitagabend im „Sportpark Südhorsten“ einstimmig für eine Fusion mit dem SPD-Ortsverein Helpsen gestimmt. Die Mitglieder sprachen sich bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung für die neue Bezeichnung „SPD-Ortsverein Helpsen-Seggebruch“ aus. Beide Namen bleiben also erhalten – in alphabetischer Reihenfolge.

„Unser Ortsverein zählt 29 Mitglieder bei einem Altersdurchschnitt von mehr als 61 Jahren; auch unser Vorstand hat diesen Altersdurchschnitt“, berichtete Ortsvereinsvorsitzender Karsten Eickhoff. Das mindere die Handlungsfähigkeit, die man nicht verlieren, sondern zukunftsorientiert erhalten und möglichst stärken wolle.

Vor dem Hintergrund einer langjährigen harmonischen und konstruktiven Zusammenarbeit mit dem benachbarten Ortsverein Helpsen habe er sich, so Eickhoff, gemeinsam mit Manfred Kesselring Gedanken über einen Zusammenschluss gemacht. Beide Vorstände hätten sich gemeinsam für eine Fusion ausgesprochen und ihren Mitgliedern einen entsprechenden Beschluss empfohlen.

„Mehr Mitglieder erleichtern es zukünftig, Vorstandsämter zu besetzen und erhöhen die Wahrnehmung der Partei in der Öffentlichkeit“, erkannte Willi Kietsch während der Diskussion. Eickhoff erläuterte auf Nachfrage, dass die Tür nicht verschlossen ist und die Zukunft zeigen werde, ob es eine weitere Fusion am Bergkrug oder sogar einmal einen gemeinsamen SPD-Ortsverein in der Samtgemeinde geben wird. Aktuell habe man keinen „größeren Rundumschlag“ machen wollen.

Personelle Absprachen über die Besetzung des neuen Vorstands hat es noch nicht gegeben. Karsten Eickhoff hatte bereits 2020 angekündigt, nicht mehr für ein Vorstandsarbeit zur Verfügung zu stehen und wird auch im neuen Ortsvereinsvorstand nicht mehr dabei sein.

Am Samstagnachmittag hat ebenfalls im „Sportpark Südhorsten“ eine Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Helpsen stattgefunden. Vorsitzender Manfred Kesselring konnte neun stimmberechtigte Mitglieder und als Gast den Landtagskandidaten Jan-Philipp Beck begrüßen. Der Ortsverein Helpsen zählt 31 Mitglieder bei einem Altersdurchschnitt von etwa 65 Jahren.

Alle Stimmberechtigten sprachen sich für eine Fusion beider Ortsvereine und den neuen Namen des Ortsvereins aus. Sieben Mitglieder haben sich laut Kesselring für ihre Abwesenheit entschuldigt und ihre Zustimmung zu beiden Abstimmungen signalisiert.

Das Votum der beiden Mitgliederversammlungen wird an den SPD-Unterbezirk Schaumburg weitergeleitet; der Vorstand trifft die endgültige Entscheidung. In den vergangenen Jahren hat der Vorstand den freiwilligen Zusammenschluss von Ortsvereinen immer begrüßt. Die Vorstände der beiden Ortsvereine wurden von den Mitgliedern beauftragt, ihre Funktionen kommissarisch weiter auszuüben bis zur Neuwahl eines Gesamtvorstandes.

Foto: Haben den Weg freigemacht für eine zukunftsorientierte Entscheidung: die beiden Vorsitzenden Manfred Kesselring (l.) und Karsten Eickhoff

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