Neue Geräte für Spielplatz Rotdornweg
Gemeinde zahlt 19.700 Euro aus Eigenmitteln

Seggebruch (mm-23.07.21). Der Gemeinderat hatte bereits vor längerer Zeit eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die Vorschläge für die Neugestaltung des Spielplatzes am Rotdornweg unterbreiten sollte. Mit dem Einstieg in den Dorfentwicklungsplan hatten Verwaltung und Politik sich Chancen auf den Erhalt von Fördermitteln ausgerechnet.

Nachdem das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser dies aber abgelehnt hatte, war man sich im Gemeinderat einig gewesen, die Spielgeräte aus Eigenmitteln zu bezahlen. Im Haushalt 2021 stehen für den Spielplatzausbau insgesamt 35.000 Euro zur Verfügung.

Der Gemeinderat erteilte der Firma Ziegler einen entsprechenden Auftrag über die Lieferung einer Spielplatzkombination, einer Holz-Eisenbahn, eines Fußballtors inklusive Material und Lieferung für rund 19.700 Euro. Die Anschaffung eines von der Arbeitsgruppe gewünschten Spielschiffes „Wikinger“ – geeignet für Kleinkinder – mit weiteren Kosten in Höhe von rund 18.000 Euro wird im Hinblick auf die gegenwärtige Haushaltssituation im nächsten Jahr noch einmal überprüft.

„Ein historischer Höchststand bei der Einwohnerzahl“, freute sich Bürgermeister Jörn Wittkugel. Die Gemeinde ist um 93 auf insgesamt 1638 Einwohner gewachsen. Der alte Höchststand aus dem Jahr 2008 hatte bei 1632 gelegen. „Das ist wichtig für die Infrastruktur und hat positive Auswirkungen bei den Schlüsselzuweisungen des Landes“, so Wittkugel.

Gemeindedirektor Ditmar Köritz hat nach einem entsprechenden Hinweis mit seinem Amtsvorgänger Rolf Harmening telefoniert und sich danach ins Archiv gegeben. Hier hat er eine alte Straßenausbaubeitragssatzung aus dem Jahr 1974 gefunden, die vom damaligen Bürgermeister Fritz Wittkugel, ein Onkel des heutigen Seggebrucher Bürgermeisters, gemeinsam mit dem Rat verabschiedet worden war.

„Meines Wissens nach ist die Gemeinde immer schuldenfrei gewesen, so dass die Satzung nie Anwendung gefunden und die Einwohner nie zu Beiträgen für Straßenbaumaßnahmen herangezogen worden sind. Köritz und der Gemeinderat waren sich einig, dies zukünftig nicht zu ändern. So wurde die Aufhebung der Satzung beschlossen.

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