Mozart und Brahms – Sinfonischer Höhepunkt zum Jahresanfang

Bückeburg (mm-30.01.23). Das letzte Sinfoniekonzert und einen Höhepunkt der laufenden Saison 2022/2023 präsentiert das Osnabrücker Sinfonieorchester (Foto) am Samstag, 11. Februar, um 18 Uhr, im Rathaussaal. Im ersten Teil erklingt das Klavierkonzert c-Moll KV 491 von Wolfgang Amadeus Mozart.

Knaurs Konzertführer sagt über dieses Werk der Wiener Klassik: „Überaus ernst, fast tragisch mutet der 1. Satz des c-Moll Konzertes K.-V. 491, an. Das Konzert trägt nahezu beethovensche Züge. Der Hauptgedanke des ersten Allegro ist düster verschlossen; mit seinen eigenartigen Septsprüngen, der chromatischen Abwärtsbewegungen, löst dieses Thema eine etwas unheimliche Stimmung aus (…) Auch der Humor drängt sich in diesen Satz (Schlusssatz Anm.:), aber es ist ein widerborstiger Humor, eine trotzig verbissene Lustigkeit, die fast ein wenig gezwungen wirkt und ahnen lässt, dass es in Mozart anders aussah, als die Legende vom Götterliebling meint.

Solist des Abend ist Herbert Schuch, 1979 in Rumänien geboren. Sein Studium absolvierte er am Salzburger Mozarteum und erfährt in jüngster Zeit Prägung in der Begegung und Arbeit mit Alfred Brendel.

Im zweiten Teil erklingt die 3. Sinfonie op. 90 F-Dur von Johannes Brahms, die er in seinem 50. Lebensjahr auf der Höhe seiner Schaffenskraft schrieb. Hier stellt der Knaurs Konzertführer voran: „Einig sind sich alle darin, dass wir es in der 3. Sinfonie mit einem Höhepunkt in Brahms‘ Schaffen zu tun haben, einem Werk, das in jeder Hinsicht, sei es Form, Erfindung oder geistige Größe höchste Vollendung bedeutet“.

Der Konzertabend wird geleitet vom Chefdirigenten des Osnabrücker Sinfonie Orchesters Andreas Hotz. Eintrittskarten zum Preis von 23,00 bzw. 25,00 Euro sind ab sofort beim Kulturverein unter der Telefonnummer 05722 / 3610 erhältlich. Foto: pr/Kulturverein

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