Kryptowährungen sind die Zukunft:
Erste deutsche Bank mit ATM für Bitcoin

Noch ist die Zurückhaltung der deutschen Banken stark, wenn es um das Thema digitale Währungen geht. Aber es gibt erste Anzeichen dafür, dass sich das demnächst ändern könnte. Schon im April hat die Volksbank Bayern Mitte eG Krypto-Services angeboten – nun steigt die Bank auch in das Geschäft mit den Bitcoin ATMs ein. Es handelt sich hier um die erste deutsche Bank, die sich in dieses neue Feld vorwagt.

Erobern Bitcoin und Co. jetzt auch Deutschland?

Ende Juni wurde eine Pressemitteilung der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG veröffentlicht, in der Andreas Streb, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, auf die neuen Pläne eingegangen ist: Man nehme in allen Altersklassen ein „steigendes Interesse“ an Kryptowährungen wahr, sodass es nun einen BTC Automaten in der Hauptstelle der Bank geben wird. Das heißt, wer in Ingolstadt unterwegs ist, kann in der Bankfiliale Bitcoin kaufen. „Unser Bitcoin Automat ist vor allem für Einsteiger und auch für Anfänger geeignet, die keine große Vorerfahrung haben und sich mit Kryptowährungen vertraut machen wollen“, so Streb.

Schon im April kündigte die Volksbank an, es werde für Krypto Assets eine eigene Verwahrlösung geben. Das heißt, direktes Investieren in Bitcoin über das Girokonto. Nun ist es möglich, dass man über den neuen Bitcoin ATM Bargeld einbezahlt und dann gegen Bitcoin tauschen kann. Um diesen Dienst in Anspruch nehmen zu können, muss man sich im Vorfeld bei der Bank registrieren und eine Wallet – das digitale Portemonnaie – haben. Es ist auch möglich, die neue VR BitcoinGoCard zu verwenden.

Die Volksbank Bayern Mitte ging übrigens eine Kooperation mit Kurant, dem Marktführer im Bereich des Bitcoin ATM-Vertriebs ein, sowie der Sutor Bank, die der offizielle Anbieter der Bitcoin ATMs ist.

Die Verantwortlichen zeigen sich zufrieden

„Die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG unterstreicht durch die Inbetriebnahme des ersten Bitcoin Automaten in einer deutschen Bank, dass sie die Pionierstellung als Bitcoin Experte inne hat“, so ein Vertreter von Kurant. Jedoch ist anzumerken, in Ingolstadt steht nicht der erste Bitcoin ATM Deutschlands – es gibt bereits 50 Bitcoin Automaten, die in Deutschland aufgestellt wurden. Jedoch handelt es sich um den ersten Bitcoin ATM, der in einer Bank zu finden ist.

„Die Volksbank Bayern Mitte macht hier einen wichtigen Schritt nach vorne. Hier werden die von Kurant betriebenen Bitcoin Geldautomaten unter dem Lizenzdach der Sutor Bank verwendet. Das ist auch das erste Mal, dass eine Bank zu den Installateuren gehört, und das ist für uns ein enorm wichtiger Meilenstein“, so Hartmut Giesen von Seiten der Sutor Bank.

„Wir sind überzeugt, dass es immer mehr traditionelle Banken geben wird, die sich den Kryptowährungen öffnen werden“, so Giesen.

Höhenflüge und Korrekturen: Es ist eine Achterbahnfahrt 

Das Interesse an Kryptowährungen ist ungebrochen. Gehandelt wird heute entweder über Kryptobörsen oder auch mit einem Trading Roboter oder man spekuliert über einen Broker, der einen Zugang zum Kryptomarkt herstellt.

Die Prognosen sind auch mehr als vielversprechend. Wer heute einen Blick auf die mögliche zukünftige Entwicklung des Bitcoin wirft, stößt immer wieder auf die magische Grenze von 100.000 US Dollar, die in absehbarer Zeit übersprungen werden kann. Aber ist das überhaupt realistisch? Im November 2021 lag der Preis des Bitcoin bei über 69.000 US Dollar – ein Jahr zuvor, im November 2020, lag der Bitcoin bei unter 20.000 US Dollar.

Doch eine Korrektur hat den Bitcoin bis zum Sommer 2022 neuerlich unter 20.000 US Dollar gedrückt. Doch das stört langfristige Investoren nicht – man weiß, Bitcoin und Co. werden mit hoher Wahrscheinlichkeit, wie auch in den Jahren zuvor nach Korrekturen, wieder starke Comebacks feiern.

Gewinngarantie? Fehlanzeige

Fakt ist: Es gibt keine Gewinngarantie, wenn man sich dafür entscheidet, mit Bitcoin zu arbeiten. Wer in Bitcoin und Co. investiert, ganz egal, ob über einen Broker, eine Kryptobörse oder über die Bank, sollte daher immer nur mit frei zur Verfügung stehendem Kapital arbeiten. Es kann immer wieder zu Korrekturen und somit zu Verlusten kommen – auch dann, wenn die Prognosen in die Richtung gehen, dass die Preise steigen werden.

Foto: https://pixabay.com/de/photos/finanzen-w%c3%a4hrung-bitcoin-krypto-3333927/

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