Kindergärten – Land lässt Kommunen mit Kosten allein

Samtgemeinde Nienstädt (mm-19.01.22). Die Landtagsabgeordnete Colette Thiemann (CDU) traf sich mit Samtgemeinde-bürgermeister Ditmar Köritz in Nienstädt zu einem gemeinsamen Austausch. An dem Gespräch nahmen auch die dreifache Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann sowie die Bürgermeister der Mitgliedergemeinden, Martin Strozyk, Jörn Wittkugel, Gerhard Widdel und Uwe Grone, teil.

Viele prioritäre  Themen wurden angesprochen. „In erster Linie wird auch hier gefordert, dass das Land eine Lösung für steigende Finanzierungskosten im Kindergarten- und Hortbereich findet“, berichtet Thiemann in einer Presseerklärung. Diese seien für die einzelnen Kommunen ein enormer Kostenfaktor.

Auch müsste man sich Gedanken über die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher machen und diese attraktiver gestalten, um einen zukünftigen Fachkräftemangel vorzubeugen. Auch wenn es in der Samtgemeinde zur Zeit noch keine personellen Engpässe gäbe, sei es eine unsägliche Situation für die Zukunft. Man wünsche sich eine duale Ausbildung, dies könnte dank einer daraus entstehenden Vergütung und einer Ausbildung vor Ort Anreiz für viele sein, diesen Beruf zu erlernen.

Zudem ging es im Gespräch auch um Förderanträge jeglicher Art. „Viel zu aufwendig und unschlüssig“, sind sich alle Beteiligten einig. Die Umsetzung der Anträge sei eine Katastrophe. Der Zustand der Landes- und Bundesstraßen lässt auch in der Gemeinde Nienstädt zu wünschen übrig. Auch hier erschweren aus Verwaltungssicht langwidrige Planungsverfahren und Fachkräftemangel in den Straßenbaubehörden die Erneuerung bzw. die Erhaltung des Bestandes.

„Das Thema Mobilität spielt auch in der Gemeinde Nienstädt eine große Rolle“, so Colette Thiemann. Im ländlichen Bereich müsse nun mal eine ausreichende Taktung der Busverbindungen und jederzeit eine gute Erreichbarkeit aller Ortsteile möglich sein. Im Nienstädter Bereich sei dies gut möglich, berichteten die zuständigen Bürgermeister.

Es gibt auch zukünftig viele Herausforderungen, denen man sich im ländlichen Gebiet stellen müsse. Ein Umdenken könne auch mit der Einführung des Großraumtarifes erreicht werden. Gerade in Zeiten der Mobilitätswende ist der Bedarf da und viele Menschen hier vor Ort wünschen sich „ein weg vom Auto“. „Und auch wenn coronagerecht mir großem Abstand getagt wurde, inhaltlich waren alle Teilnehmerin und Teilnehmer ganz nah beieinander“, so Thiemann abschließend. Foto: Büro Thiemann

Foto: Ditmar Köritz (v.re.), Colette Thiemann und Sandra Wiechmann

 

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