Katja Keul (MdB):
„Trassenbau nur mit minimalen Eingriffen in Natur und Landschaft“

Landkreis (mm-18.01.21). „Die hohe Teilnehmerzahl von Bürgerinnen und Bürgern von fast 3.000 am vergangenen Donnerstag macht deutlich, dass der Planungsdialog für das Bahnprojekt Hannover-Bielefeld in den betroffenen Regionen sehr genau verfolgt werden wird“, meint Katja Keul, die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen. Es sei jedoch schade, dass die Auftaktveranstaltung nicht genutzt worden sei, um den schriftlichen Projektauftrag öffentlich zu machen.

Die starre Fahrzeitvorgabe des Bundes von 31 Minuten würde die Beteuerung der Verantwortlichen einen ergebnisoffenen Dialog führen zu wollen, faktisch nicht möglich machen. Sie könnte ohne eine Neubaustrecke nicht verwirklicht werden. Keul hofft daher, dass das Versprechen, dass es keine Vorfestlegung auf Trassen gäbe und dass eine Prüfung der Bestandsstrecke erfolge, auch eingehalten wird.

„Wir Grünen wollen, dass das Bahnfahren attraktiver wird und mehr Klimaschutz im Verkehr. Doch dabei müssen alle Bahnkunden, also auch die des Nahverkehrs berücksichtigt werden. Unsere Region ist bereits durch viele Verkehrswege zerschnitten. Daher sollte der Trassenbau nur mit minimalen Eingriffen in die Siedlungsstruktur, Natur und Landschaft erfolgen.“ Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Koehler

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