Jugendchor singt „Halleluja“
Taktstock-Weitergabe beim Konzert der Bückeburger Jäger

Bückeburg (mm-10.09.21). „Sommerwetter und tolle Künstler – schon sind alle bei der Fortsetzung des Bühnensommers wieder dabei“, konnte Organisator Albert Brüggemann am Mittwochabend wieder zahlreiche Besucher auf dem Marktplatz begrüßen. Um 19 Uhr betraten die jungen Sängerinnen und Sänger des Schaumburger Jugendchors die Bühne an der „Hofapotheke“.

Unter der Leitung von Steffi Feindt sang der Chor das Lied „Evening Rise“, eine Mischung aus einem fröhlichen Lied und einem sehnsuchtsvollen Lied, das das Herz berührt. Es folgte das deutsche Lied „Jeden Morgen geht die Sonne auf“.

Nach zwei geistlichen Liedern, einem hebräischen und dem afrikanischen Vaterunser, sang der Schaumburger Jugendchor „Halleluja“, ein Aufruf, Gott zu loben. Das Lied ist durch den kanadischen Sänger Leonhard Cohen bekanntgeworden.

Gut hat den Besuchern zum Schluss des Konzertes das ABBA-Lied „Thank you for the Music“ und „Forever Young“ von Bob Dylan gefallen. Nach dem Lockdown und Online-Chorproben merkte man dem Schaumburger Jugendchor die Freude an, wieder öffentlich auftreten zu können.

„Endlich wieder vor Publikum spielen – und das in der Heimat“, freute sich Dirk Hasse vom Blasorchester Bückeburger Jäger. Er dankte Brüggemann für die Teilnahme der Jäger am Bühnensommer und stellte den Besuchern den neuen Dirigenten José Pascual Garcia Llopis vor.

Zum Auftakt spielten die „Jäger“ das Stück „So schön ist Blasmusik“, die Erkennungsmelodie des „Grand Prix deer Volksmusik“. Volkstümlich-konzertant ging es weiter mit dem Marsch „Musik, Musik“.

Dirk Hasse holte Sven Schnee auf die Bühne und dankte ihm für die zehnjährige Tätigkeit als Dirigent des Blasorchesters. Neben einem böhmisch-mährischen Musikstil habe Schnee auch das Lied „Dem Land Schaumburg die Treue“ ins Repertoire mit aufgenommen.

Schnee durfte noch einmal regieren und dankte dem Orcester für gemeinsame zehn Jahre mit rund 500 Konzerten, Proben und Zusammenkünften sowie dem Vorstand mit Dirk Hasse im Hintergrund. Einer alten Tradition folgend, reichte Sven Schnee den vom Vorgänger Heiko Deterding erhaltenen Taktstock aus Ebenholz offiziell an seinen Nachfolger José Pascual Garcia Llopis weiter. Mit einer „Männer-Handtasche“ Bier und Blumen wurde Schnee verabschiedet; und das Blasorchester setzte das Konzert mit dem neuen Dirigenten fort.

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