„Jetzt geht die Arbeit richtig los“
Museum erhält 852.000 Euro Fördergelder

Bückeburg (sk-14.12.19). Glückliche und erleichterte Gesichter gibt es bei der Museumsleitung und dem Vorstand des Museumvereins. Die Fördergelder für den Umbau des Museums sind genehmigt und zugesagt worden. Insgesamt 852.000 Euro können nun abgerufen werden.

Die Fördergelder teilen sich wie folgt auf: 426.000 Euro von der NBank, 100.000 Euro von der Stadt Bückeburg und 100.000 Euro vom Landkreis Schaumburg. 80.000 Euro von der Stiftung Niedersachsen und insgesamt 50.000 Euro von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Schaumburg. 50.000 Euro kommen von der VGH Stiftung, und von der Klosterkammer Hannover stehen 46.000 Euro zur Verfügung.

„Das Geld bekommen wir aber nicht in bar, denn Zusagen von Fördergeldern sind Projektgebunden“, erläuterte Eike Höcker, Vorsitzende des Museumsvereins Bückeburg. Wenn die Rechnungen für den Umbau vorliegen, werden diese von den einzelnen Instituten bezahlt. Eine Bewilligung von Fördergeldern sei, so die Vorsitzende, wie ein Ping-Pong-Spiel.

„Deswegen sind wir sehr froh, dass die Stadt Bückeburg und der Landkreis Schaumburg sofort verbindlich zugesagt haben. Als dann die große Zusage von der NBank kam, waren wir alle sehr erleichtert. Anstatt uns aber jetzt auszuruhen, geht die Arbeit erst richtig los“, meinte Höcker.

„Wir werden jetzt die Ausschreibungen starten und mit den weiteren Planungen loslegen“, kündigte Dr. Anke Twachtmann-Schlichter, Museumsleitung, an. Natürlich sei das Museum auch in 2020 geöffnet.

„Wir haben in 2020 noch viele tolle interessante Ausstellungen und Projekte. Das Museum wird erst Mitte 2021 bis Mitte 2022 geschlossen“, so Twachtmann-Schlichter. Bei der Neugestaltung ist der Museumsleiterin wichtig, einen „Zeitstrahl“ zu integrieren, anhand dessen sich die Besucher orientieren können, in welcher Zeit sie sich beim Rundgang durch die Ausstellung gerade befinden. Bedeutende Personen mit Bezug zu Bückeburg werden ebenso neu präsentiert wie die Stadt- und Landesgeschichte, das dörfliche Leben und die Tracht.

„Museen von heute erzählen Geschichten, sind interaktiv und beziehen den Besucher mit ein“, ist sich Eike Höcker, Vorsitzende des Museumsvereines sicher. Udo Bokeloh, Schatzmeister des Museumvereins, betont, dass das Museum nur so gut aufgestellt ist, weil sich täglich – auch am Wochenende – die ehrenamtlichen Helfer zur Verfügung stellen.

So habe man die Kasse und den Eintritt abgeschafft. Der Eintritt des Museums ist kostenlos. Durch eine Spende am Ende des Besuches habe man mehr Einnahmen und spare die Kassenkraft, so Bokeloh. „Das Ehrenamt ist unsichtbar und umso mehr kann man nicht oft genug Danke an die Ehrenamtlichen sagen“, meinte Bürgermeister Reiner Brombach.

Foto: Dagmar Kostka, Schriftführerin, Dr. Anke Twachtmann-Schlichter, Leiterin des Museums, Bürgermeister Reiner Brombach, Eike Höcker, Vorsitzende des Museumsvereins, und Schatzmeister Udo Bokeloh

 

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