Granate gefunden

Landkreis (mm-05.07.22). Bei Forstarbeiten im Haster Wald fanden Forstarbeiter eine Sprenggranate aus dem 2. Weltkrieg. Der kurze Zeit später eintreffende Kampfmittelräumdienst entschied sich dafür, dass die Granate an Ort und Stelle gesprengt werden müsse.

Da durch die Trockenheit eine hohe Brandgefahr im Wald herrscht, wurden die Feuerwehren des Löschzuges West und Nord sowie die Feuerwehr Bad Nenndorf zum Fundort alarmiert. Des Weiteren wurde der Fernmeldezug der Kreisfeuerwehr mit seiner Drohne zur Einsatzstelle beordert.

Nach dem Einrichten eines Sicherheitsbereiches von 300 Meter um die Fundstelle wurde dieser mit der Drohne abgeflogen um evtl. Personen im Sperrbereich ausfindig zu machen. Durch die 75 Einsatzkräfte wurde derweilen eine Wasserversorgung aufgebaut und in Bereitschaft gesetzt, um bei einem nach der Sprengung möglichen Brand ihn schnell und gezielt zu bekämpfen. Um 21.49 Uhr erfolgte dann die gezielte Sprengung.

Kurze Zeit später kontrollierten die Einsatzkräfte das nahe Umfeld des Sprengbereichs mit Hilfe von Wärmebildkameras und der Drohne auf Brand und Glutnester. Dabei konnten keine Feststellungen gemacht werden. Nach dem Rückbau der Gerätschaften konnten die Wehren dann einrücken. Foto: Sven Geist, Team Presse, Kreisfeuerwehr Schaumburg

Foto 1: Kurz vor der Sprengung ziehen sich die Einsatzkräfte auf dem Sammelplatz zurück.

Foto 2: Lagebesprechung mit dem Kampfmittelräumdienst

 

 

 

 

 

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