Gibt es Neues beim B-65-Rückbau?
Offener Brief der Bürgerinitiative an Ditmar Köritz

Nienstädt (mm-29.04.20). Die Bürgerinitiative Pro Alte B65 (BIPA B65) nutzt die Corona-bedingte Atempause im öffentlichen Leben, um weitere offene Briefe zu schreiben und zu versenden. Nach Bürgermeister Gerhard Widdel (Nienstädt) hat kürzlich Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz ein Schreiben der BI erhalten.

Die BIPA B65 erinnert an die Verabschiedung des Lärmaktionsplans am 26. Juni 2019 im Samtgemeinderat und möchte wissen, ob Stellungnahmen und Anregungen in den Plan aufgenommen wurden und ob es schon Ergebnisse bei den Abstimmungen mit den Baulastträgern gegeben habe. So seien in dem Plan unter anderen „Geschwindigkeitsreduzierungen, Zweistreifige Verkehrsführung, Einbau lärmmindernder Asphalte und Förderung des Radverkehrs“ beschlossen wurden.

Falls es noch keine Gespräche mit den Baulastträgern gegeben habe, wird die Frage aufgeworfen, ob solche Gespräche geplant sind. Die Bürgerinitiative Pro Alte B65 verweist auf eine Stellungnahme der Niedersächsischen Straßenbehörde, wonach „zusammen mit den bereits durchgeführten Lärmsanierungs- und -vorsorgemaßnahmen keine Grundlage für weitere Maßnahmen durch die Straßenbauverwaltung besteht“.

Die Finanzierung einer Umgestaltung des Straßenraumes durch den Bund sei, so die Straßenbehörde, vor dem Hintergrund der anstehenden Planung der Ortsumgehung Nienstädt – Sülbeck nicht möglich und „bedingt durch die vorhandene Verkehrsbelastung im Zuge der B 65 auch nicht sinnvoll – es wird kein konkreter Handlungsbedarf gesehen.“

Für die BI höre sich das leider so an, als wenn die beschlossenen Maßnahmen wenig Chance auf eine Umsetzung haben, da die Umgehungsstraße dem entgegen steht. Vom Samtgemeindebürgermeister möchte man erfahren, ob er von der Niedersächsischen Straßenbehörde bereits eine Absage erhalten habe, mit der Begründung, dass die Umgehungsstraße geplant ist und man daher nichts an der alten B 65 optimieren muss – oder er positive Signale erhalten habe, dass der Lärmaktionsplan so umgesetzt werden kann.

Zuletzt fragt die BI Köritz nach den Kosten, die zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt werden sollten. „Ist dies bereits erfolgt? Wenn ja, auf wie hoch werden die Kosten geschätzt? Wer trägt diese Kosten?“

Kurz-URL: https://www.bueckeburg-lokal.de/?p=53058

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