Gewässerverunreinigung

Bad Nenndorf (mm-06.02.23). Am Donnerstagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, wurde die Feuerwehr Bad Nenndorf von der Polizei zu einer Gewässerverunreinigung auf einem Regenrückhaltebecken im Bereich der Rotrehre angefordert. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage; und es wurde eine weitere Erkundung entlang des Zulaufes des Beckens vorgenommen. Auch auf dem Zulaufgraben konnte eine Verschmutzung festgestellt werden. Da weiterhin milchig trübes Wasser nachfloss, gingen Einsatzkräfte der Feuerwehr zusammen mit der Polizei auf die Suche nach einem vermeintlichen Verursachers.

Zusätzlich wurde von der Umweltschutzeinheit der Kreisfeuerwehr Schaumburg der Gerätewagen-Gefahrgut angefordert. Dieser enthält Material zum Abdichten von Kanal- Zu- und Abläufen. Da sich die Trübung sehr schnell zum Ablauf des Regenrückhaltebeckens näherte und damit drohte, sich weiter in den Haster Bach auszubreiten, wurde der Abfluss mit einem Dichtkissen verschlossen.

Da es bereits dunkel war, musste zusätzlich durch die Einsatzkräfte eine umfangreiche Beleuchtung aufgebaut werden. Da sich andeutete, dass der Einsatz länger andauern würde, wurde die Verpflegungskomponente der Feuerwehr Bad Nenndorf zur Versorgung der Einsatzkräfte alarmiert.

Nach Absprache mit der Unteren Wasserbehörde wurden ein ABC-Erkunder aus Möllenbeck und der Messleitwagen aus der Feuerwehrtechnischen Zentrale Stadthagen angefordert. Durch die Messeinheit wurden dann mehrere Wasserproben gezogen und der Wasserbehörde zur Verfügung gestellt. Schnelltests durch die Feuerwehr zeigten keine gefährlichen Substanzen an.

Auch die Suche nach einen vermeintlichen Verursacher konnte keine weiteren Ergebnisse liefern. Da es mittlerweile durch den Regen zu einer starken Verdünnung gekommen war und auch keine Verunreinigungen nachflossen, entschied die Untere Wasserbehörde, dass der Abfluss vom Regenrückhaltebecken wieder geöffnet werden könne.

Insgesamt befanden sich 57 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Nenndorf, der Umweltschutzeinheit der Kreisfeuerwehr, der Feuerwehr Rodenberg, die ein zusätzliches Kanaldichtkissen an die Einsatzstelle brachte, der Polizei und der Unteren Wasserbehörde bis ca. 0.30 Uhr im Einsatz. Die Polizei hat weitere Ermittlungen zum Verursacher aufgenommen. Wer Hinweise geben kann, melde sich bitte bei der Polizei Bad Nenndorf. Foto: Sven Geist, Kreisfeuerwehr Schaumburg, Team Presse

 

 

 

 

 

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