Geplante VW-Ansiedlung wird positiv gesehen
Sommerreise SPD-Kreistagsfraktion

Bad Nenndorf (mm-14.08.20). Während ihrer Sommertour hat die SPD-Kreistagsfraktion Bad Nenndorf (Fotos) besucht und dabei überaus positive Eindrücke gewonnen. Unter der sachkundigen Leitung des Kreistagsabgeordneten Ralph Tegtmeier hat man einen Rundgang über die Promenade vorbei an der seit Juli 2018 größten Baustelle „Kurhaus“ durch den Kurpark und den Landschaftsparkt unternommen, viel gesehen und eine Menge Neues über die Stadt erfahren.

Es sind laut Tegtmeier bereits erhebliche Fördermittel von EU, Bund, Land und von Bad Nenndorf in die Stadtentwicklung geflossen. Für die Entwicklung von Kurpark und Landschaftspark wird zeitnah ein Konzept von einem Landschaftsarchitekturbüro erwartet. „Einmalig und schützenswert“ – so wird völlig zu Recht die Süntelbuchenallee bezeichnet.

Bekanntlich will Bad Nenndorf im Jahr 2026 Gastgeber für die Landesgartenschau sein. Der Landkreis hat bereits seine Unterstützung signalisiert. „Wir sind dabei, das richtige Büro zur Vorbereitung und Durchführung der Landesgartenschau zu finden“, berichtete Tegtmeier. Es gäbe die Zusage des Ministerpräsidenten Weil, dass das Land den jeweiligen Veranstalter mit rund 6 Millionen Euro unterstützt.

„Mit den Fördergeldern lässt sich etwas bewegen, wir sind auf dem richtigen Weg bis 2026“, so Tegtmeier. Auch das Umfeld werde von der Landesgartenschau profitieren, weil beispielsweise die Hotelkapazitäten in Bad Nenndorf nicht ausreichen werden. Es gibt allerdings weitere Bewerber für das Jahr 2026.

Bei schönstem Sommerwetter hatten die Kommunalpolitiker vom Erlengrund und der Nenndorfer Höhe aus einen guten Ausblick auf die Fläche zwischen der Autobahn und der B65, im Bereich der Zufahrten zur Cecilienhöhe und Mooshütte, wo der VW Konzern überlegt, eine Montagehalle für Antriebsachsen für den neuen Elektrobulli ID.Buzz zu bauen. Es wird von rund 250 neuen Arbeitsplätzen ausgegangen. Die Fläche liegt in einem Landschaftsschutzgebiet.

Sowohl die SPD-Fraktion im Stadtrat als auch die im Samtgemeinderat hat sich laut Tegtmeier jeweils mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die Planungen zu unterstützen. „Wir kennen als Sozialdemokraten die Bedeutung von Landschaftsschutzgebieten, aber wenn man von hier auf die Ackerflächen schaut, erkennt man nicht sofort ein Landschaftsschutzgebiet“, meinte Eckhard Ilsemann, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion.

Wenn man allerdings, so Ilsemann weiter, eine Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet herausnehme, müsse in der Nähe eine Ausgleichsfläche geschaffen werden, so dass es Flora und Fauna gerecht wird. Es gibt mit der Gehlenbreite einen alternativen Standort. „Es ist noch keine Vorentscheidung des Investors bekannt“, erläuterte Ralph Tegtmeier. Foto: SPD

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