Gemeinde übernimmt Hallennutzungsgebühren
Antrag der Grünen über Jugendforum abgelehnt

Seggebruch (mm-16.12.23). Einstimmig votierte der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung für die Anschaffung von Bänken und Tisch für das Außengelände am Bauernhaus Im Dorfe. Für das sogenannte „Runde Klassenzimmer“ und die Boulebahn sind acht Bänke geplant.

Vor dem Eingangsbereich des Bauernhauses soll eine Sitzgruppe mit zwei Bänken und einem Tisch aufgestellt werden. Das günstigste Angebot beläuft sich auf rund 3.500 Euro. „Die Kosten verringern sich um mindestens 1.000 Euro, weil sich bereits drei Sponsoren für Bänke gefunden haben“, freut sich Bürgermeister Jörn Wittkugel.

Für die Innenräume des Bauernhauses werden Stühle und Tische benötigt, um das Objekt für Veranstaltungen nutzen zu können. Es werden zum Gesamtpreis von rund 15.900 Euro 70 Stühle und 16 Klapptische angeschafft. Die Stühle verfügen über Sitz- und Rückenpolster, sind stapelbar und gelten als „frauenfreundlich“, weil man Handtaschen aufhängen kann, ohne dass sie herunterfallen. Der Altbestand soll nach den Worten des Bürgermeisters auf dem Dachboden gelagert werden, wo genug Platz vorhanden sei.

In Abstimmung mit den Gemeinden Helpsen und Hespe wurde vereinbart, dass die Gemeinde Seggebruch von den dem TV Bergkrug in Rechnung gestellten Hallennutzungsgebühren 30 Prozent der Gesamtkosten übernimmt. Das sind für den Zeitraum August 2022 bis August 2023 rund 6.600 Euro. Ebenfalls einstimmig wurde für die Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein Betrag in Höhe von 300 Euro zur Verfügung gestellt.

Der Gemeinderat hat einem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zugestimmt,dem Bündnis „Lebenswerte Städte und Gemeinden durch angepasste Geschwindigkeiten“ beizutreten. Über 800 Städte und Gemeinden sollen diesem Bündnis deutschlandweit angehören. Ziel ist es, den Gemeinden die Entscheidungshoheit darüber zu geben, Höchstgeschwindigkeiten innerhalb geschlossener Ortschaften selbst regeln, also Tempo 30 anordnen zu können. Eine solche Initiative der Bundesregierung ist vom Bundesrat zuletzt gestoppt worden.

Mit 9:2 Stimmen ist dagegen ein Antrag der Grünen abgelehnt worden, der die Einrichtung eines Jugendforums in der Gemeinde Seggebruch zum Ziel hatte. SPD, CDU und WGSN stimmten zwar inhaltlich zu, dass es gut ist, Kinder und Jugendliche in die Politik einzubinden und ihnen einen Austausch mit den Ratsmitgliedern zu ermöglichen, wollen aber keine Einrichtung „solo in Seggebruch“. Im November ist nämlich bereits auf der Samtgemeindebene die Einrichtung eines Jugendforums und die Einsetzung einer Arbeitsgruppe beschlossen worden, in der die Einzelheiten festgelegt werden.

 

 

 

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