„Es eröffnen sich Chancen“
Quellen der Vielfalt – Landesgartenschau 2026

Bad Nenndorf (mm-03.08.22). Im Januar ist im Niedersächsischen Landtag die Entscheidung gefallen, dass Bad Nenndorf im Jahr 2026 die Landesgartenschau ausrichten darf. Der Kurort verfüge über eine hervorragende Ausgangssituation und großes Potential, begründet die Landesregierung ihre Entscheidung und verweist auf den mehr als 200 Jahre alten Baumbestand und den Kurpark.

Die SPD-Kreistagsfraktion hatte bereits im Vorfeld der Bewerbung im Jahr 2019 beantragt, dass zur Unterstützung des Projektes jedes Jahr bis 2026 100.000 Euro im Kreis-Haushalt verankert werden. Auf Initiative des SPD-Kreistagsabgeordneten Ralph Tegtmeier haben Mitglieder der SPD/FDP-Gruppe im Kreistag, mit Landrat Jörg Farr an der Spitze, kürzlich Bad Nenndorf besucht, haben gemeinsam mit Bauamtsleiterin Annette Stang und Benjamin Lotz, Geschäftsführer der Kur- und Tourismusgesellschaft, einen Rundgang über das Ausstellungsgelände unternommen und sind über die kaufmännische Umsetzung und Finanzierung der Landesgartenschau umfassend informiert worden.

„Quellen der Vielfalt“ lautet das Motto. Bad Nenndorf ist durch seine Quellen geprägt; Wasser ist das tragende Element. Während des Rundgangs vom „Haus Kassel“ aus durch den Zentralen Kurpark, Landschaftspark, Süntelbuchenallee, Bubikopfallee, Kurpark Galenberg bis zum höchsten Punkt, dem sogenannten Tempelplatz, wo ein neuer Aussichtsturm entstehen soll, zeigten sich die Besucher stark beeindruckt von Bad Nenndorfs „grünem Herz“.

Bad Nenndorf will vom 19. April bis zum 18. Oktober 2026 auf 29 Hektar mit einer vielfältigen gärtnerischen Leistungsschau, einem attraktiven Rahmenprogramm, Familienfreundlichkeit, Naturerlebnis in historischer Parkanlage sowie intelligenten Mobilitätslösungen begeistern. Es soll kein zusätzlicher Pkw-Verkehr in die Innenstadt fließen, sondern an der B65, weit entfernt von jeder Wohnbebauung, abgefangen werden.

Die Organisatoren rechnen „defensiv“ mit 525.000 Besuchern. Man geht von Gesamtinvestitionen in Höhe von etwa 28 Millionen Euro aus; der Rat hat im September 2021 einen Eigenanteil von rund 8 Millionen Euro genehmigt.

„Wir stehen am Beginn des Prozesses und haben vor Ort die große Chance, den Ort weiterzuentwickeln“, es ist eine Chance aber nicht nur für die Samtgemeinde, sondern auch für den Landkreis“, so Ralph Tegtmeier. Es gäbe viele Fördertöpfe, die auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen. „Bad Nenndorf hat viel zu bieten, es müssen Kooperationen u.a. mit Stadthagen und Bückeburg entstehen“, meint Landrat Jörg Farr.

„Das Potential ist da; es werden durch gewerbliche Ansiedlungen neue Optionen entstehen“, glaubt der FDP-Kreistagsabgeordnete Dr. Lothar Biege. Er bezeichnete es als „mutig, selbst so viel Geld in die Hand zu nehmen“. Es sei, so Dr. Biege, gut, wenn ganz Schaumburg dahintersteht und auch davon profitieren wird.“ Carsten Ruhnau hofft, „dass der ÖPNV zwischen den Gemeinden bis dahin verbessert wird, damit nicht alle mit dem Auto anreisen.“

 

 

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