„Erntefest ist mehr als feiern“
Trachtengruppe feiert stimmungsvolles Erntefest

Rusbend (mm-15.08.22). Die Trachtengruppe Rusbend hat am Wochenende die Erntefestsaison in Bückeburg eröffnet. Bei etwa 750 Besuchern am Discoabend war der Auftakt am Freitagabend gelungen. Bis in den frühen Morgen wurde mit dem „DMW Project“ gefeiert.

Am Samstagabend lockte die Partyband „New Dancefloor“ mit Livemusik die rund 450 Festzeltbesucher auf die Tanzfläche. Nach ein paar Stunden Schlaf wurde am Sonntagmorgen von den Trachtenträgern der Zeltgottesdienst besucht. Anschließend gab es Erbsensuppe.

Mittags startete der Festumzug Richtung Schulweg, um beim Erntebauernpaar Claudia und Rudi Wacker die drei Erntekronen abzuholen. Mit einer Stunde Verspätung kehrte der Umzug mit den 22 Erntewagen zum Festzelt zurück. Hier gab es ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen. Claudia Wacker, Rudi Wacker und Willi Kreft von der Band „Die vier lustigen fünf“ unterhielten mit Hits und Evergreens zum Mitsingen.

Im Zelt wurde zum Auftakt „Maike“ und nur von den Kleinen „Windmühle“ getanzt. Marvin Wiebke, der Vorsitzende der Trachtengruppe, begrüßte die befreundeten Trachtengruppen, Dorf- und Landjugenden und namentlich Bürgermeister Axel Wohlgemuth, Ortsbürgermeister Philipp Stahlhut und Pastor Uli Hinz. Aufgrund der Hitze im Zelt gab er bekannt, dass die weiteren Tänze draußen vor dem Zelt gezeigt würden.

In ihrer Ernterede ließen Michael Eichhorn und Majona Fauth die Ereignisse im Ort Revue passieren. Ortsbürgermeister Philipp Stahlhut, sonst eher ein Mann der Tat, bestand seine Feuerprobe als „Mann der Worte“. Er zeigte sich überzeugt, „dass ein Erntefest mehr als feiern ist und den Zusammenhalt in der Ortschaft stärkt.“

Nachdem auch Rusbend zwei Jahre lang auf ein Erntefest verzichten musste, habe die Trachtengruppe in den vergangenen Tagen gezeigt, dass sie nichts verlernt hat. Bei den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Trachtengruppe im nächsten Jahr sagte Stahlhut die Unterstützung des Ortsrates („im Rahmen unserer Möglichkeiten“) zu.

In der Nachbarschaft zum Festzelt haben sich in der letzten Zeit vier Familien neu angesiedelt. Er habe, so Stahlhut, keine Beschwerden wegen Lärms gehört und auch nicht von Ängsten vor Sachbeschädigungen, vielmehr habe es Zustimmung zum Erntefest gegeben. Trachtengruppe und Ortsrat hätten alles unternommen, dass das Festzelt weiter am alten Platz stehen kann.

„Hier in Rusbend kann gefeiert werden; es ist toll, was ihr auf die Beine gestellt habt“, meinte Axel Wohlgemuth. Er kündigte an, mit seiner Frau den „Obernkirchener“ mittanzen zu wollen; er brauche aber an der Seite ein wenig Unterstützung. Pastor Uli Hinz stimmte den Choral „Nun danket alle Gott“ an.

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