Ein Vormittag im Bergbad
Großer Aufwand für Gesundheit der Schwimmer

Bückeburg (mm-19.07.20). Zum Auftakt der diesjährigen Ferienaktion hatte die Bückeburger Bäder GmbH wegen der Corona-Pandemie nur eine kleine Gruppe von Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahre zu einem „Vormittag im Bergbad“ eingeladen.

Bevor die Jungen und Mädchen zu „Spielen mit Abstand“ ins Wasser sprangen und unter Anleitung des Auszubildenden Lukas Koch-Hidalgo einige Wettbewerbe austrugen, gab Tim Lürding, Fachangestellter für Bäderbetriebe, den jungen Besuchern einen Einblick in die technischen Abläufe. Erstaunt waren die Kinder zunächst einmal, als sie erfuhren, dass in den drei Becken Wassermengen von insgesamt über 3,5 Millionen Liter vorhanden sind: 2,5 Millionen Liter im großen Sportbecken, 1 Million Liter im kleinen Nichtschwimmerbecken und 60.000 Liter im Planschbecken.

„Alle vier Stunden wird das Wasser umgewälzt, also sechsmal am Tag gefiltert, jeden Tag während der Saison, damit das Wasser sauber bleibt – es ist also unbedenklich für euch, wenn ihr mal etwas Wasser schlucken müsst“, erläuterte Lürding. „Nie ohne vorher zu duschen ins Wasser gehen“, appellierte Lürding, damit Sonnenöl, Schweiß, Haare nicht ins Wasser gelangen. Dazu gelangen noch Blätter von den Bäumen und Kot von den Vögeln („fliegen hier keinen Umweg“).

Als Desinfektionsmittel wird Chlor benutzt, das hochgiftig ist, aber daher auch nur in ganz geringer Konzentration von den Mitarbeitern eingesetzt wird. Die Kinder lernten, „dass technisch und finanziell ein Riesenaufwand“ betrieben wird, um das Bad so zu betreiben und dass jeder Besucher seinen Teil dazu beitragen kann, zum Beispiel durch Abduschen, damit weniger Aufwand betrieben werden muss. Der unterhaltsame Vormittag ging mit einem gemeinsamen Pizzaessen zu Ende.

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