„Die Frühzeit hat mich immer fasziniert“
Rolf Netzer stellt Roman „Abenteuer Vorzeit“ vor

Rolf Netzer stellt Roman vor 27.04.15Bückeburg (mm-27.04.15). Fast jeder Bückeburger kennt Rolf Netzer(74). Er lebt seit 40 Jahren in Bergdorf, hat als Oberkommissar für die Sicherheit der Bürger gesorgt. Netzer hat 20 Jahre lang beim Grünkohlessen des Bürgerbataillons als „Bataillonspoet“ die Teilnehmer mit seinen „Spitzen“ unterhalten, bis er 2004 zum Stadtmajor gewählt wurde und mehr Rücksicht nehmen musste. Seit etwa 25 Jahren gehört Netzer dem Vorstand des Schützenvereins Bückeburg an, seit einigen Jahren hält er als Vorsitzender den Verein in der Spur.

Bekannt ist auch seit langem, dass Rolf Netzer gerne malt. Der Künstler hat mit seinen Bildern an über 50 Ausstellungen im norddeutschen Raum teilgenommen, hat auch in den Partnerstädten Sablé und Nieuwerkerk ausgestellt. Mit „Kunst in der Polizei“ hat er es bis Prag geschafft.

Ziemlich überraschend kam für viele die Nachricht, dass Rolf Netzer einen Roman geschrieben hat. „Abenteuer Vorzeit“ lautet der Titel, mit dem Zusatz: eine fantastische Reise in prähistorische und andere Zeiten. „Ich habe mich immer für die Frühzeit interessiert, habe ganze Buchreihen mit Berichten über die Entstehung der Erde, der Tiere und Menschen verschlungen“, berichtet Netzer. Das Buch habe viel mit Phantasie zu tun, Erlebnisse von Personen seien in die Handlung mit eingebunden worden. Das Titelbild zeigt ein Mammut, das der Autor selbst gemalt hat. Der Roman ist beim „Shaker media Verlag“ und im örtlichen Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-95631-286-1).

Netzer teilt mit, dass er selten vor Mitternacht ins Bett geht, das Fernsehen ihn oft langweilt und er daher 2013 angefangen habe, dieses Buch „für mich zu schreiben“. Er sei dann von außen angestoßen worden, es zu veröffentlichen. Vor über 40 Jahren hat er erste handschriftliche Aufzeichnungen verfasst, die ihm vor ein paar Jahren beim Aufräumen des Dachbodens wieder in die Hände gefallen sind.

„Ich habe geschmunzelt über meine Naivität und Ausdrücke wie ‚Neger‘ und ‚Fräulein‘, die heute nicht mehr gebräuchlich sind“, erzählt Netzer. Zudem sei der Stand der Wissenschaft damals ein anderer gewesen. Der Arbeitstitel lautete „Eiszeit“. Ein erstes Buch mit drei Exemplaren hat es 2002 gegeben. „Nur eine Handbreit Wasser unterm Kiel“ lautete der Titel. Seine Autobiographie „Spurensuche“ aus dem Jahr 2009 ist immerhin fünfmal im Familien- und Freundeskreis verteilt worden“, erinnert sich Netzer lachend.

Foto: Rolf Netzer stellt seinen Roman „Abenteuer Vorzeit“ vor.

 

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