Der Traum vom eigenen Lokal
Herausforderungen und Risiken

Bückeburg (mm-15.02.19). Sich im Bereich Gastronomie selbstständig zu machen, ist für sehr viele ein großer Wunsch. Eine große Anzahl von Menschen probiert es dann auch in diesem Bereich. Ob Restaurant, Imbiss, Kneipe, Bar oder Café: Möglichkeiten dafür gibt es ja einige. Viele neue Läden entstehen und leider auch viele Läden schließen bald wieder darauf. Warum manche durchaus erfolgreich und beständig sind und anderen dann doch schnell die Kunden ausgehen, kann unterschiedliche Gründe haben.

Trotz des relativ großen Risikos, dass es mit dem eigenen Lokal nicht gut geht, ist es trotzdem für viele der große berufliche Traum. Vergessen wird dabei oft, dass eine sehr gründliche Vorbereitung wichtig ist und viele formale Hürden genommen werden müssen, um ein Gewerbebetrieb in diesem Bereich führen zu können. Die wohlüberlegte Planung hilft dabei, dass der eigene Laden gute Chancen hat, langfristig bestehen zu können.

Am falschen Ende sparen
Ein häufiger Fehler passiert bei der Ausstattung der Küche und des Lokals. Vielleicht um Geld zu sparen oder, weil man glaubt, dass es vollkommen ausreichend ist (weil man ja so selbst schon oft genug Speisen zu Hause zubereitet hat), wird mit normalen oder veralteten Equipment (Küchengeräte für den privaten Haushalt usw.) gearbeitet. So eine Arbeitsweise kann sich aber sehr negativ in einer Gastronomie auswirken. Entweder kommt es zu unnötigen Verzögerungen oder Speisen können nicht in der erforderlichen Qualität vorbereitet und serviert werden. Eine professionelle Gastronomie-Ausstattung, wie man sie beispielsweise bei Gastprodo für viele Bereiche erhalten kann, ist sicherlich immer sehr sinnvoll.

Guter Geschmack ist relativ

Viele Gedankenfehler entstehen auch bei der Planung und bei der Vorstellung, wie ein Lokal überzeugen und funktionieren könnte. Denn aus der eigenen Perspektive mag es ja sein, dass man von seinem eigenen Geschmack sehr überzeugt ist. Nur weiß man dann noch lange nicht, ob die potenziellen Gäste dies auch so sehen werden. Vor allem dann, wenn man spezielle Nischen abdecken möchte. Also sollte zum Beispiel für eine vegetarische, vegane oder andere spezielle Küche auch die nötige Zielgruppe vorhanden sein. Wer sich sehr spezialisiert, kann im negativen Fall dafür sorgen, dass zu wenige Gäste sich angesprochen fühlen.

Um für Gäste in einem Lokal zu kochen, ist es nicht zwingend notwendig, dass man über eine Kochausbildung verfügt. Nur sollte man das Handwerk schon ausreichend beherrschen. Denn die Gäste möchten nicht für etwas Geld bezahlen müssen, was sie womöglich sogar besser zu Hause selber hinbekommen. Wer selbst nicht über diese professionellen Kenntnisse verfügt, sollte darüber nachdenken, sich entsprechendes Personal dafür einzustellen.

Die formalen Dinge, die beachtet werden müssen
Ob es nun ein Café oder ein Speiselokal wird, auf alle Fälle muss dafür ein Gewerbe angemeldet werden. Wenn auch Alkohol verkauft werden soll, benötigt man noch im Vorfeld eine Lizenz bzw. Ausschankerlaubnis. Als Gastronom muss man für die erfolgreiche Gewerbeanmeldung nötige Kenntnisse über Hygiene, sanitäre Einrichtungen und über Sicherheitsbestimmungen nachweisen können. Auch Mitarbeiter müssen über Gesundheitszeugnisse verfügen. Um nicht, wie es leider vielen schon passiert ist, schnell einen finanziellen Ruin zu erleiden, sollte für die Planung eines gastronomischen Gewerbes ein professioneller Businessplan erstellt werden. Dieser muss dann besonders überzeugend sein, wenn man für die Finanzierung externe Geldgeber benötigt. Foto: Pixabay

Kurz-URL: https://www.bueckeburg-lokal.de/?p=44502

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