Ausgedehnter Mähdrescherbrand

Meinsen-Warber (mm-18.07.21). Am gestrigen Samstagabend wurden die Ortsfeuerwehren Bückeburg-Stadt, Meinsen-Warber-Achum, Rusbend sowie die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr gegen 20.51 Uhr mit der Meldung: „B-Fzg-3 – Feuer Mähdrescher“ nach Meinsen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein Mähdrescher in voller Ausdehnung und drohte, auf das noch nicht geerntet Feld überzugreifen.

Durch das beherzte Eingreifen der örtlichen Landwirte und mit Hilfe von Treckern mit Grubbern wurde um die landwirtschaftliche Maschine eine Schneise gezogen, und das Feuer konnte auf die bisher kleine betroffene Fläche und Maschine begrenzt werden. Somit war eine Ausbreitung aufs gesamte Feld zügig verhindert worden. Der Fahrer blieb bei dem Feuer unverletzt.

Einsatzleiter Dirk Dehne setzte zügig mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Bekämpfung des Brandes mit zwei C-Rohren und einem B-Rohr ein. In kürzester Zeit zeigte diese Maßnahme Erfolg; und das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Mit Hilfe der drei Tanklöschfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Meinsen-Warber-Achum und Bückeburg-Stadt sowie über zwei Hydranten konnte eine gesicherte Wasserversorgung aufgebaut werden, um genügend Löschwasser bereit zu haben. Zum Aufbau der Wasserversorgung wurde auch das LF16 Ts der Ortsfeuerwehr Rusbend eingesetzt.

Dieses Fahrzeug ist mit mehreren hundert Metern Schlauchmaterial ausgestattet und optimal für solche Aufgaben geeignet. Ein großer Vorteil war die Geländefähigkeit der Tanklöschfahrzeuge. So konnten die TLF 3000 aus Meinsen-Warber-Achum und Bückeburg-Stadt direkt aufs Feld und so nah wie möglich an die Maschine fahren.

Insgesamt sieben Trupps unter schwerem Atemschutz kamen zum Einsatz, neben den zwei C- und einem B-Rohr, kamen auch diverse Brechwerkzeuge und Handwerkzeuge zum Einsatz. Ein Schaumrohr wurde vorsorglich aufgebaut. Es brauchte aber nicht eingesetzt zu werden, da die Löschwirkung mit dem Wasser schnelle Wirkung zeigte.

Ebenfalls leistete die Wärmebildkamera wieder treue Dienste und ermöglichte das gezielte Ablöschen der versteckten Glutnester. Durch die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr wurde der Einsatzleiter bei seiner Arbeit unterstützt, die Einsatzstelle koordiniert und die Kommunikation zur Leitstelle sichergestellt. Da es mir der Zeit dunkel wurde, wurde die Einsatzstelle weiträumig mit Hilfe der Rüstwagen aus Meinsen-Warber-Achum und Bückeburg-Stadt ausgeleuchtet.

Im weiteren Verlauf wurde die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr alarmiert, um die eingesetzten Atemschutzgeräteträger zu reinigen und die mit Brandrauch und Schmutz kontaminierte Schutzkleidung der fachgerechten Reinigung zubringen. Ebenfalls wurde eingesetzte Gerät vor Ort gereinigt.

Nach rund 3,5 Stunden war der Einsatz für die 65 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Bückeburg-Stadt, Meinsen-Warber-Achum, Rusbend, ELW-Gruppe und Hygienekomponente gegen 0.30 Uhr beendet.
Die Polizei Bückeburg war ebenfalls vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Foto: Moritz Gumin, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg.

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