Akustik erheblich verbessert
Gelungene Sanierung des Neuen Ratssaals

Bückeburg (mm-30.04.21). „Es bleibt ein Gebäude aus dem Jahr 1906, aber es entspricht nun wieder den Anforderungen der heutigen Zeit – Kompromisse mit dem Denkmalschutz wurden eingegangen“, meinte Bürgermeister Reiner Brombach, als er am Mittwoch gemeinsam mit Björn Sassenberg, Fachgebietsleiter Planen und Bauen, und Marc Sigges, vom Gebäudemanagement der Stadt, Pressevertretern den seit Ende März fertig renovierten Neuen Ratssaal vorstellte.

Anlass für die im Januar begonnenen Renovierungsarbeiten im Neuen Ratssaal war die raumakustische Sanierung des Saals. Immer öfter hatte es während der Sitzungen des Rates und der Ausschüsse Klagen über die schlechte Aktustik gegeben.

Ein Gutachter habe dann, so Sassenberg, bestätigt, dass die Akustik „nicht optimal“ war. Man habe nach Möglichkeiten für Verbesserungen gesucht. Bei den letzten Sanierungsarbeiten in den 1960er und 1970er Jahren seien auch offensichtlich Fehler gemacht worden.

Die Holzvertäfelung an der Stirnseite ist entfernt worden. Die Vertäfelung wird ersetzt durch eine Wand aus Gipskarton, die an der Oberfläche mit Textil bezogen wurde. Darunter befindet sich eine 4 cm dicke Dämmfläche. Die Wände haben einen lindgrünen Farbton erhalten.

Der Holzfußboden ist geblieben. Gern hätte man, so Sigges, die Decke mit sogenannten „Segeln“ abgehängt, um die Akustik noch zu verbessern. Die Stuckdecke sollte aber auf Anordnung des Denkmalschutzes frei bleiben. Die alten Kronleuchter wurden durch LED-Lampen ersetzt.

Mit Hilfe eines Tablets kann die Beleuchtung gesteuert werden, aber auch durch Innenjalousien eine Verdunkelung des Saals herbeigeführt werden, zum Beispiel wenn mit einem Beamer Präsentationen auf eine große Projektionsfläche an der Stirnseite gesendet werden sollen. Die alten roten Vorhänge an den Fenstern haben ausgedient.

Neue Lautsprecher wurden besser ausgerichtet; eine neue Mikrophonanlage ist zentral steuerbar. Im gesamten Gebäude wird viel in Raumtechnik investiert; im Neuen Ratssaal hat man damit begonnen. „Während der Sitzung des Sport- und Partnerschaftsausschusses wurde bereits festgestellt, dass sich die Akustik deutlich verbessert hat“, berichtete Brombach. Der Einsatz von Kameras für Hybridsitzungen und Videokonferenzen soll noch optimiert werden. Die Stadt hat rund 200.000 Euro investiert; darin enthalten sind auch neue Medien und EDV für weitere Räume im Gebäude. Foto: Stadt Bückeburg (1-4), mm (5)

Foto 1: Der Neue Ratssaal nach der Renovierung
Foto 2: Der Neue Ratssaal vor der Renovierung
Foto 3: Der Besucherbereich vor der Renovierung
Foto 4: Der Besucherbereich nach der Renovierung
Foto 5: Haben die Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik im Neuen Ratssaal erläutert: Reiner Brombach (v.li.), Björn Sassenberg und Marc Sigges

 

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