Polizei führt Schwerpunktkontrollen zur Verkehrssicherheit durch

(Wan – 24.04.26) Die Polizeidirektion Göttingen hat zwischen dem 21. und 23. April 2026 eine mehrtägige Schwerpunktkontrolle zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit durchgeführt. Im gesamten Zuständigkeitsgebiet der Göttinger Behörde wurden Fahrzeugführer auf den Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten untersucht. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurden insgesamt rund 1500 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 76 Fälle von Fahrten unter dem Einfluss von Substanzen festgestellt wurden.
Die Überprüfungen sind Teil der polizeilichen Arbeit zur Verkehrssicherheit, die in diesem Jahr erneut einen landesweiten Schwerpunkt bildet. Im Fokus steht dabei auch die Einhaltung der Regeln nach der Cannabis-Legalisierung, da durch die Anhebung der THC-Grenzwerte im Blut ein erhöhtes Unfallrisiko besteht. Die Polizei achtet dabei auf Beeinträchtigungen wie verlangsamte Reaktionen, Sehstörungen oder Koordinationsprobleme.
Maßnahmen im Raum Nienburg/Schaumburg und Hameln
Am Mittwoch, den 22. April, fanden im Bereich der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg Kontrollen statt. An der Bundesstraße 442 in Lauenau, im Bereich des dortigen Autohofs, sowie an der Bundesstraße 65 in Bad Nenndorf wurden zwischen 13 und 19 Uhr insgesamt 462 Personen überprüft. An diesen Kontrollstellen waren 63 Einsatzkräfte tätig. Unterstützt wurden die Beamten durch das THW, das DRK, das Hauptzollamt Hannover sowie das Gewerbeaufsichtsamt Hannover.
Bereits am Dienstag, den 21. April, wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzmorden Kontrollen an der B217 in Groß-Hilligsfeld durchgeführt. 73 Einsatzkräfte prüften dort ab den Mittagsstunden 473 Fahrzeuge und deren Insassen. Neben der Polizei leisteten das Hauptzollamt, das THW und das DRK Unterstützung bei dieser Kontrolle.
Weitere Kontrollstellen in der Region
Am Donnerstag, den 23. April, konzentrierten sich die Maßnahmen auf die Regionen Hildesheim, Göttingen und Northeim. In Hildesheim wurden auf der B1 im Bereich der Frankenstraße und Schützenallee 412 Fahrzeuge und 431 Personen kontrolliert. An dieser Station waren 63 Kräfte im Einsatz, darunter auch Beamte aus sieben weiteren Bundesländern. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim, das THW, das DRK sowie das Hauptzollamt Braunschweig waren ebenfalls an der Kontrolle beteiligt.
Im Bereich der Polizeiinspektion Göttingen fanden an der Anschlussstelle Arenshausen der A38 Kontrollen statt, bei denen 26 Einsatzkräfte 94 Fahrzeuge und 145 Personen untersuchten. In der Region Northeim wurden zudem mobile Kontrollen durch zwölf Beamte durchgeführt, die im Laufe des Tages 67 Fahrzeuge prüften.
Michael Weiner, Vizepräpresident der Polizeidirektion Göttingen, der am Donnerstag selbst in Hildesheim die Kontrollen begleitete, betonte die Notwendigkeit dieser Maßnahmen. Er erklärte, dass solche konzentrierten Aktionen die Entdeckungswahrscheinlichkeit von Verstössen erhöhen und dazu beitragen, schwere Unfälle durch die frühzeitige Identifizierung von Fahruntüchtigkeit zu verhindern.
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