„Können Tomaten schwimmen?“
Forschertag im Kindergarten „Arche Noah“

Bückeburg (sc-14.05.17). Die Kindertagesstätte „Arche Noah“ an der Bergdorfer Straße in Bückeburg zelebrierte am vergangenen Freitagnachmittag einen „Forschertag“. Bereits seit 2014 bietet der Förderverein der Stätte „Weiße Taube“ für die Kinder ein Entdeckerprogramm an. Die Leiterin, Ulrike Sülflow, erklärte, dass sie mit der Biologin Eva-Maria von Löbbecke-Lauenroth eine fachlich versierte Wissenschaftlerin gewonnen haben, die mit allen Kolleginnen aus der Tagesstätte einen Rundgang durch alle Forschungen gemacht hat, um zu überlegen, wer welchen Bereich übernehmen möchte.

So sind alle Betreuerinnen versiert in ihren Bereichen, wovon auch die nachfolgenden Kinder sehr profitieren werden. Jeweils einmal pro Monat wird mit der Biologin weiterhin „geforscht“. Zur Begrüßung durch Ulrike Sülflow wurde auch der Leitsatz Marie Curies erwähnt: „Was wäre der Mensch ohne die Neugier seines Geistes?“ Robert Mederacke als Schatzmeister des Fördervereins erwähnte, dass dieses Forscherprojekt durch Unterstützung der Bernd-Blindow-Schulgruppe, Dipl.-Ing. Christina Schiller, der Stadt Bückeburg und des Fördervereins „Weiße Taube“ als Sponsoren ermöglicht wurde.

An diesem Tag nun wurden in vier Gruppen insgesamt 10 Experimente durchgeführt. Die Kinder konnten dafür mit dem Forscherpass auf Stempeljagd gehen und am Ende damit ihr „Forscherdiplom“ erwerben. Und während die Eltern das wunderbare Kuchenbüffet bestückten, stürmten die Kinder in die Gruppen. Luca (3) und Joel (5) probierten bei der Station „Zuckerbilder“, wie sich Farbe aus dem Zuckerwürfel löst, wenn er ins Wasser gelegt wird.

Danach ging es zum „Flaschentornado“. Durch Schütteln der aufeinander gesetzten Flaschen tauschten sich Luft und Flüssigkeit gleichermaßen aus und es entstand eine Art „Tornado“ in der Flasche. So wurden mit einfachen Hilfsmitteln den Kindern Vorgänge aus der Natur spannend und zum Mitmachen erklärt.

Alle Themen wie Oberflächenspannung, Statik, Wind, Wasser, Energie, etc. fanden sich in den vielen Experimenten wieder. Und die Frage, ob Tomaten in Wasser schwimmen können, sei hiermit auch beantwortet: sie können! Das geschieht, indem genügend Salz in der Flüssigkeit verrührt wird und die Salzteilchen die Oberfläche so dicht machen, dass die Tomate oben schwimmt – ähnlich wie im „Toten Meer“. So wurde auch der Forschertag ein interessanter Nachmittag für die Erwachsenen.

Kurz-URL: http://www.bueckeburg-lokal.de/?p=31760

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