Wohnungsbrand greift auf Dachstuhl über

Bückeburg (mm-17.02.19). Am Freitagmittag wurden die Feuerwehren Röcke, Evesen, Cammer, Bückeburg-Stadt und die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr gegen 13.40Uhr wegen eines Zimmerbrands in den Mathweg nach Röcke alarmiert (wir berichteten). Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Wohnung im ersten Obergeschoss bereits in Vollbrand und drohte, auf den Dachstuhl und das benachbarte Haus überzugreifen. Die Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Durch die erst eintreffende Ortsfeuerwehr Röcke wurde eine Riegelstellung zum benachbarten Wohnhaus aufgebaut und eine Brandbekämpfung von außen eingeleitet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Trupp unter schwerem Atemschutz arbeiten.

Ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz ging mit einem C-Rohr in die Brandwohnung vor und begann mit der dortigen Brandbekämpfung. Hierbei kam die Wärmebildkamera mit zum Einsatz. Trotz aller Bemühungen konnte ein Übergriff der Flammen auf das Dachgeschosses nicht verhindert werden, so dass über die Bückeburger Drehleiter die Dachhaut geöffnet und parallel weitere Trupps im Innenangriff eingesetzt wurden, um den Brand zu bekämpfen.

Durch die Trupps wurde die Brandwohnung im weiteren Einsatzverlauf leergeräumt, um die letzten Glutnester zu finden, um so ein erneutes Aufflammen zu verhindern; hier bewährte sich das Brechwerkzeug der Feuerwehren. Durch einen Trupp wurde das Brandgut außerhalb der Brandwohnung nochmals gezielt abgelöscht.

Die insgesamt 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr, davon 9 Trupps unter schwerem Atemschutz, konnten ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus und einen noch größeren Schaden verhindern.

Nach rund vier Stunden war der Einsatz für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei beendet, und die Einsatzstelle wurde an die Kriminalpolizei zur Ermittlung übergeben. Durch die Feuerwehr wurden insgesamt 4 C-Rohre im Innen- und Außenangriff und ein Wende-Rohr von der Drehleiter aus eingesetzt. Des Weiteren kamen zwei Wärmebildkameras, eine Steckleiter, ein Drucklüfter und diverses Brechwerkzeug zum Einsatz. Foto: Moritz Gumin, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg

 

 

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