Winterdienst auf Geh- und Radwegen & Einsatzfähigkeit des Bauhofs

(pm – 7.1.26) Aufgrund der Witterungsverhältnisse weist die Stadt Bückeburg auf die Regelungen zur Durchführung des Winterdienstes hin.

Der Winterdienst auf den Geh- und Radwegen, Gossen und Parkspuren ist von den Anliegern der bebauten und unbebauten Grundstücke vorzunehmen. Für den Fall, dass ein Gehweg nicht vorhanden ist, ist ein mindestens 1,50m breiter Streifen am äußeren Rand der Fahrbahn zu räumen. Hierbei sind auch Hydranten und Versorgungseinrichtungen schnee- und eisfrei zu halten.

Weitere Details zu Art und Umfang des Winterdienstes sind der Straßenreinigungsverordnung und der Straßenreinigungssatzung zu entnehmen, welche auf der Homepage der Stadt Bückeburg zu finden sind.

Der Winterdienst auf den Fahrbahnen wird vom Bauhof der Stadt Bückeburg wahrgenommen. Hierbei erfolgt der Winterdienst nach einer festgelegten Priorisierung, wobei zunächst Brücken, Kurvenbereiche, Bushaltestellen und andere gefährliche Straßenstellen sowie die Hauptverkehrsstraßen angefahren und geräumt werden. Nachrangig erfolgt je nach Kapazität auch die Räumung von Anlieger- und Wohnstraßen mit geringer Verkehrsbedeutung. Grundlage der Einsatzplanung ist das gesamte betreute Gemeindestraßennetz, welches sich auf eine Länge von ca. 121 km erstreckt. Während der Kernwintermonate von November bis März ist ein rufbereitschaftsbasiertes Schichtsystem implementiert, das eine kurzfristige Reaktionsfähigkeit auch außerhalb regulärer Arbeitszeiten gewährleistet.

Zur Sicherstellung eines verlässlichen Winterdienstes hält der Bauhof eine infrastrukturell umfangreich ausgestattete Fahrzeugflotte vor. Derzeit umfasst diese fünf Winterdienstfahrzeuge darunter Streu- und Räumfahrzeuge mit Streusalztechnik, kompakte Geräteträger wie den Fumo oder den Unimog für enge Straßenräume.

Auf die aktuellen Wetterlagen ist der städtische Bauhof gut vorbereitet. Die Fahrzeuge sind mit moderner Steuerungstechnik ausgerüstet, die eine effiziente Dosierung der Streumittel sowie eine präzise Erfassung der gefahrenen Routen ermöglichen. Im Schnitt der letzten acht Jahre werden durchschnittlich 80 Tonnen Streusalz (Natriumchlorid) verbraucht. Die Bevorratung folgt einer detaillierten Bedarfsanalyse auf Grundlage der Einsatzdaten der vergangenen Jahre.

Kurz-URL: https://www.bueckeburg-lokal.de/?p=86443

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