Runder Tisch zur Insolvenz der Gissler & Pass Rodenberg GmbH

Trafen sich heute im Rodenberger Rathaus zum Runden Tisch, um über die aktuelle Situation bei Gissler & Pass in Rodenberg und die Möglichkeiten für die betroffenen Beschäftigten zu beraten (von links): Stellv. Stadtdirektor Martin Schellhaus, Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Thomas Wolf, Betriebsratsvorsitzender Thomas Bovens, Bürgermeister Ralf Sassmann, stellv. Betriebsratsvorsitzender Stefan Koller, Vorläufiger Insolvenzverwalter Prof. Dr. Volker Römermann, Kreiswirtschaftsförderer Dr. Ludwig Schätzl und Betriebsleiter Malte Sahling (Foto: Samtgemeinde Rodenberg).
(pm – 17.3.26) Auf Einladung der Samtgemeinde Rodenberg fand heute im Rathaus ein Runder Tisch zur aktuellen Situation der Gissler & Pass Rodenberg GmbH statt. Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmerseite, der Agentur für Arbeit, der lokalen Wirtschaftsförderung sowie der vorläufige Insolvenzverwalter kamen zusammen, um über die Folgen der Insolvenz und insbesondere über Perspektiven für die 138 Beschäftigten am Standort Rodenberg zu beraten.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand neben der aktuellen betrieblichen Situation vor allem die Frage, wie den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst schnell neue berufliche Perspektiven eröffnet werden können. Die Beteiligten waren sich einig, dass jetzt alle verfügbaren Instrumente genutzt werden müssen, um die Fachkräfte aus Rodenberg bestmöglich zu unterstützen.
Die Arbeitsagentur bietet in den Räumen von Gissler & Pass vor Ort die Arbeitslosenmeldung am 31.03.2026 an. Zu einem späteren Zeitpunkt folgt dann eine sog. Arbeitsmarktdrehscheibe. Ziel ist es, Unternehmen und Beschäftigte unkompliziert zusammenzubringen und so neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen. Die dafür notwendigen formalen Voraussetzungen sollen noch in dieser Woche geschaffen werden.
Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf betonte nach dem Treffen: „Für die 138 Beschäftigten und ihre Familien ist die aktuelle Situation eine große Belastung. Umso wichtiger ist es, jetzt schnell konkrete Perspektiven zu schaffen. Die Arbeitsmarkt-Drehscheibe kann dabei helfen, qualifizierte Fachkräfte mit Unternehmen aus der Region zusammenzubringen.“ Die Samtgemeinde Rodenberg und die Wirtschaftsförderung vom Landkreis Schaumburg rufen Unternehmen ausdrücklich dazu auf, das Potenzial der qualifizierten Fachkräfte aus Rodenberg zu nutzen. Betriebe, die Interesse an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Gissler & Pass haben, können sich direkt an den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit wenden.
Ansprechpartner:
- Agentur für Arbeit – Arbeitgeberservice
- Andreas Ziche
- Telefon: 05751 9655- 114
- E-Mail: [email protected]
Die Samtgemeinde Rodenberg wird die weiteren Entwicklungen weiterhin eng begleiten und sich gemeinsam mit allen Beteiligten dafür einsetzen, den betroffenen Beschäftigten bestmögliche Unterstützung zu bieten.
Kurz-URL: https://www.bueckeburg-lokal.de/?p=87039
















