Omas gegen Rechts laden zur 100. Kundgebung ein

Bückeburg (mm-19.11.23). Am Montag, 27.  Dezember 2021, versammelten sich erstmals zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Bückeburg und Umgebung auf dem Marktplatz. Mit dem Motto „Gegen rechte Querdenker, Antisemitismus und Verschwörungsmythen, für eine solidarische Pandemiebekämpfung“ setzten sie ein Zeichen gegen die durch Bückeburgs Straßen spazierenden Coronaleugner und Impfgegner.

„In Dunkelheit und Kälte standen sie von da an regelmäßig für die Werte der Demokratie ein. Im Sommer 2021 wurde von ihnen die Regionalgruppe Schaumburg von Omas gegen Rechts gegründet, bei der selbstverständlich auch Männer Mitglied sind“, erinnert Cornelia Laasch.

Nach Russlands völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine hätten die Spaziergänger Putins Diktatur verherrlicht und die Ukraine und die Bundesregierung der Kriegstreiberei beschuldigt. „Weil sie den Rechtsstaat ablehnen, werden die von rechten Organisationen gesteuerten Querdenker mittlerweile vom Verfassungsschutz beobachtet „, so Laasch.

Die jüngsten Wahlerfolge der AfD zeigten, dass immer mehr Menschen den reißerischen Parolen der Rechten Glauben schenken und sich von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung abwenden. Die Demokratie der Weimarer Republik sei nicht an ihren vielen Feinden, sondern an zu wenig Freunden gescheitert. „Damit sich Geschichte nicht wiederholt, stehen die Omas gegen Rechts regelmäßig für Demokratie, Solidarität und Menschenrechte ein; sie wollen mit ihren Mahnwachen ein Zeichen setzen für Frieden und gegen Gewalt, Hass und Ausgrenzung“, erläutert Laasch.

Am Montag, 20. November, findet ab 18 Uhr auf dem Bückeburger Marktplatz die 100. Kundgebung statt. Sie soll mit Kakao und Keksen begangen werden, dazu sind jung und alt herzlich eingeladen.

Kurz-URL: https://www.bueckeburg-lokal.de/?p=74428

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