CBD-Öl als Trend – was steckt dahinter?

CBD ist ein Bestandteil der Hanfpflanze und steht für Cannabidiol.

(fu – 5.11.22) CBD ist seit einigen Jahren ein sehr beliebtes Mittel für viele Verbraucher geworden. Ob bei Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen – immer mehr Menschen setzen auf das Cannabinoid der Hanfpflanze. Aber was steckt dahinter? Ist CBD wirklich das Wundermittel der Neuzeit oder gibt es bezüglich der Einnahme auch Bedenken? Wogegen wird CBD bevorzugt eingesetzt und gibt es auch Kontraindikationen?

Was ist CBD und wie gut ist es für die Gesundheit?

CBD ist ein Bestandteil der Hanfpflanze. Es handelt sich um ein Cannabinoid, ähnlich dem Wirkstoff THC. Der größte Unterschied zwischen den beiden Cannabinoiden ist, dass CBD keine psychogene Wirkung hat. Die häufigste Einnahmeform ist das CBD-Öl mit 5 % Cannabinoid, denn hierbei handelt es sich um eine moderate Einsteigerdosis. CBD-Öle sind auch in stärkerer Konzentration mit 10 % und 20 % erhältlich.

Die Wirkung wird derzeit wissenschaftlich erforscht, denn die Zufriedenheit der Nutzer hat auch Forscher aufmerksam gemacht. Bislang sind überwiegend Erfahrungsberichte von Anwendern die Basis des vorherrschenden Wissens. Die fallen aber flächendeckend positiv auf. Die WHO hat CBD als ungefährlich eingestuft und fordert generell eine Neubewertung von Cannabis als Substanz für gesundheitliche Beschwerden. Es ist davon auszugehen, dass in einigen Jahren mehr valide Studienergebnisse über CBD vorliegen, sodass hier auch ein wissenschaftlicher Konsens besteht.

Wogegen setzen Nutzer CBD ein und wogegen hilft es?

Es wird davon ausgegangen, dass Cannabidiol in der Lage ist, mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System zu interagieren. Der Körper selbst produziert Endocannabinoide, die für die Steuerung verschiedener Botenstoffe verantwortlich sind. Hierzu gehören Serotonin, Dopamin und Endorphin. Basierend auf der Annahme, dass CBD mit den Cannabinoid-Rezeptoren interagiert, ist die beschriebene Wirksamkeit zu erklären. Das Mittel wäre dann in der Lage, die Produktion der Botenstoffe anzuregen und für mehr Ausgeglichenheit zu sorgen.

Die Anwendungsbereiche sind aus Sicht der Nutzer sehr verschieden. Positive Rückmeldungen gibt es für viele Verwendungszwecke, darunter:

  • CBD bei Depressionen, Angststörungen und psychischen Beschwerden
  • CBD als Hilfe für besseres Einschlafen
  • Entzündungshemmende Wirkungen von CBD werden berichtet
  • CBD soll in der Lage sein, Schmerzen (chronisch und akut) zu reduzieren
  • Nutzer verwenden CBD zur Behandlung von Tieren (Hunde, Pferde)

Ob und wie CBD auf den Menschen wirkt, hängt von vielen persönlichen Aspekten ab. Wenn das Endocannabinoid-System nicht aktiv ist oder nur unzureichend arbeitet, kann die Wirksamkeit reduziert sein. Auch hinsichtlich der Dosierung gibt es erhebliche Unterschiede. Während ein Nutzer mit zwei Tropfen täglich völlig zufrieden ist, benötigt der Nächste eine deutlich höhere Dosierung.

Darf jeder CBD einnehmen oder gibt es Kontraindikationen?

Die Menschen legen mehr Wert auf ihre Gesundheit. Hier eine Zahnzusatzversicherung für gesunde Zähne, dort der Verzicht auf Fleisch für den gesunden Darm. Es wundert nicht, dass die Nachfrage nach Produkten wie CBD hoch ist und der Bedarf an natürlichen Substanzen ansteigt. Grundsätzlich ist CBD als harmloses und ungefährliches Produkt eingestuft worden, schwangere Frauen sollen davon aber Abstand nehmen. Es ist nicht abschließend geklärt, ob und wie die Substanz auf das ungeborene Kind wirken könnte.

Generell ist es bei bereits vorhandener Medikamenteneinnahme ratsam, den behandelnden Arzt zur Einnahme zu befragen. Vorsicht ist außerdem bei Katzen geboten. Sie dürfen zwar CBD einnehmen, es muss sich aber um ein Monoprodukt ohne Terpene handeln.

Fazit: CBD wird positiv wahrgenommen

CBD wird von den meisten Anwendern als positiv wahrgenommen und bringt nur wenige Nebenwirkungen mit sich. Überdosierungen sind aber trotzdem zu vermeiden, da der Magen-Darm-Trakt empfindlich darauf reagieren kann. Es darf mit Spannung erwartet werden, welche neuen Erkenntnisse die Forschung in den nächsten Jahren erringen wird.

Bild: Pixabay © Erin_Hinterland CCO Public Domain

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