Wohnhausbrand mit verletzten Personen

Vehlen (pol-03.05.19).  Im Obernkirchener Ortsteil Vehlen stand heute Nacht ein Mehrfamilienhaus an der Vehlener Straße im Vollbrand. Die Polizei Bückeburg wurde gegen 01.30 Uhr über das Feuer informiert. Die Polizeibeamten des Einsatz- und Streifendienstes waren noch vor der Feuerwehr am Einsatzort und evakuierten die Bewohner des Hauses. Zu diesem Zeitpunkt stand das Wohnhaus, in dem ein Wohnprojekt für Jugendliche und Heranwachsende beheimatet ist, bereits in Flammen, so dass die noch im Wohnhaus befindlichen Personen und die Polizeibeamten einer starken Rauchentwicklung ausgesetzt waren.

Die sieben evakuierten Bewohner des Hauses, darunter zwei Kinder im Alter von 1 und 8 Jahren, wurden mit dem ebenfalls geretteten Haustierbestand im nahegelegenen Feuerwehrhaus Vehlen untergebracht. Das Dachgeschoss des Gebäudes brannte nahezu vollständig aus, und eine Zwischendecke brach während der Löscharbeiten ein. Das Wohnhaus gilt momentan als nicht bewohnbar und ist einsturzgefährdet.

Der Kriminalermittlungsdienst der Polizei Bückeburg hat die Brandermittlungen wegen des Tatverdachts einer fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen, wobei der gesamte Brandort beschlagnahmt wurde. „Ein erster Tatverdacht hinsichtlich der Brandverursachung richtet sich gegen einen Bewohner des Wohnhauses“, so der Sprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer. Die weiteren Ermittlungen werden heute in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bückeburg fortgesetzt. 

Nach dem derzeitigen Stand befinden sich von den sieben verletzten Personen, die mit Rauchgasintoxikationen in umliegende Krankenhäuser verbracht wurden, noch zwei Personen im Klinikum.   Zudem wurden eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter, ebenfalls mit Vergiftungserscheinungen, ärztlich untersucht und waren nicht mehr dienstfähig. Foto: pol

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