Völlers mit der Verteidigungsministerin unterwegs

Landkreis (mm-11.10.19). Die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (SPD) hat vom 6.-8. Oktober als stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss die Bundesverteidigungsministerin auf ihrer Reise in die Einsatzgebiete Mali und Niger begleitet.

„Da ich in meiner Heimat mit den Kasernen in Nienburg, Achum und Bückeburg drei Bundeswehrstandorte habe, war es mir ein großes Anliegen, die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten auch im Einsatzgebiet kennenzulernen“, so Völlers. Bereits mehrfach waren Angehörige der Bundeswehr aus den Landkreisen Nienburg und Schaumburg in beiden Ländern stationiert. Das Lufttransportgeschwader 62 aus Wunstorf in der Region Hannover fliegt dauerhaft Transporteinsätze nach Westafrika.

Besonders wichtig war es Völlers die Arbeitsbedingungen und den Einsatz der Bundeswehrstreitkräfte mit eigenen Augen zu erfahren, Gespräche mit ihnen zu führen und sich ein eigenes Bild zu machen. „Schockiert“ war die Abgeordnete von den Berichten zur Ausstattung und Beschaffung der Bundeswehr. Soldaten mussten teilweise wochenlang auf neue Kleidungsstücke warten, die sie sich letztlich online bei einem Dienstleister bestellt und innerhalb von wenigen Tagen per Post auf eigene Kosten erhalten haben.

„Hier muss schnell reagiert werden. In meinen Augen darf es nicht sein, dass Soldatinnen und Soldaten, die monatelang Dienst fernab der Heimat unter teilweise lebensgefährlichen Bedingungen leisten, nicht ausreichend ausgestattet sind. So stelle ich mir Wertschätzung nicht vor“, so die Abgeordnete.

Am letzten Tag der Reise traf Völlers nach einem Flug mit einem A400M des Lufttransportgeschwaders 62 aus Wunstorf zwei Soldaten aus Nienburg. Ihre Aufgabe besteht darin, mit lokalen Funktionsträgern zu sprechen, Vertrauen aufzubauen und eine Brücke in die Zivilgesellschaft zu schlagen.

„Meinen großen Dank und Respekt an alle Soldatinnen und Soldaten, die ihren Einsatz in diesen höchst instabilen Regionen leisten, in denen islamistische Terrorgruppen nach wie vor Gewalt und Schrecken verbreiten“, so Völlers. „Insgesamt bin ich sehr dankbar über die Einblicke, die ich gewinnen konnte. Es hilft mir, die Arbeit vor Ort besser einzuschätzen zu können, den Sinn und Zweck dieser beiden Bundestagsmandate noch besser bewerten zu können und – so hoffe ich – das Verständnis in der deutschen Bevölkerung für die Einsätze, aber auch für das Engagement der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, zu erhöhen.“ Foto: pr

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