„Historisches Hoch bei Gewerbesteuer“
Rat beschließt Nachtragshaushalt

Seggebruch (mm-13.09.18). Einstimmig hat der Gemeinderat Seggebruch die 1. Nachtragshaushaltssatzung einschließlich Nachtragshaushaltsplan 2018 beschlossen. Bürgermeister Jörn Wittkugel und Gemeindedirektor Ditmar Köritz hatten zuvor von einer erfreulichen Entwicklung berichtet.

Man hatte mit einem Überschuss in Höhe von 24.600 Euro gerechnet, kann nun aber einen Überschuss von 78.300 Euro ausweisen. Erfreulich sei auch die Aufnahme in den Dorfentwicklungsplan gewesen. Seit 2013 steigt die Bevölkerungszahl in Seggebruch. Zum 30. Juni 2017 betrug sie 1.589 und lag damit um neun Personen höher als im Vorjahr. „Wir freuen uns auf die steigenden Schlüsselzuweisungen“, so Wittkugel.

Köritz sprach von einem „historischen Hoch“ bei den Gewerbesteuereinnahmen. Zudem ergaben sich bei einer Neukalkulation der Kosten für die gemeinsam mit der Gemeinde Helpsen betriebenen Tageseinrichtungen für Kinder (Kindergarten Bergkrug und Krippe) Verschiebungen zulasten von Helpsen. Insgesamt rechnet allein Seggebruch in diesem Jahr mit Kosten von voraussichtlich 262.000 Euro für die beiden Einrichtungen.

Für die Erweiterung der Kinderkrippe „Spatzennest“ wurden weitere Gewerke (Metallbauarbeiten, Sonnenschutzanlagen, Blitzschutzarbeiten, Außenanlagen sowie Mobiliar/Einrichtung und Küchenzeile/Pantry) ausgeschrieben. Die Mehrkosten liegen laut Köritz bei 24.000 Euro und bewegen sich damit im üblichen Rahmen.

Anfang Juli hatte der Rat die Durchführung von Pflasterarbeiten auf der gepachteten Grundstücksfläche neben dem Feuerwehrgerätehaus Tallensen-Echtorf beschlossen. Für eine Fläche von 460 Quadratmetern lag das Angebot fest bei 27.370 Euro brutto. Während einer Baubesprechung im August wurde die Notwendigkeit erkannt, eine zusätzliche Fläche von etwa 200 Quadratmetern zu pflastern, damit bei Erntefesten das Zelt komplett auf der befestigten Fläche aufgestellt werden kann. Der Rat stimmt den Mehrkosten von rund 12.000 Euro brutto zu.

Auf dem Spielplatz „Am Cronsbruch“ war im letzten Jahr nach einer Überprüfung die Nestschaukel abgebaut worden. Im Rat war man sich schnell über eine Ersatzbeschaffung einig gewesen. Inzwischen hat der Bauhof ein neues Spielgerät aufgestellt und, so Köritz, den Sand komplett getauscht.

Foto 1: Für die Erweiterung der Kinderkrippe entstehen Mehrkosten.

Foto 2: Der Spielplatz „Am Cronsbruch“ wurde aufgewertet.

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