Garantiert Maik Beermann einen trassennahen Ausbau?

Bückeburg/Minden/Porta Westfalica (mm-04.10.18). Maik Beermann, der Bundestagsabgeordnete der CDU, hat in einer am 28. September veröffentlichten Presseerklärung erklärt, „unsere Befürchtungen vor den Auswirkungen des Planungsbeschleunigungsgesetzes seien grundlos“. Diese Äußerung greift die Bürgerinitiative gegen den trassenfernen Ausbau der Bahn in Bückeburg/Minden/Porta Westfalica (BIGTAB) ihrerseits in einer Presseerklärung auf.

„Wir betrachten die Entgegnung des Abgeordneten Maik Beermann auf die von uns geäußerten Befürchtungen keinesfalls als Kritik, sondern als überaus willkommenen Lösungsvorschlag. Nichts würden wir uns nämlich mehr wünschen, als dass wir mit unserer Einschätzung dieses Gesetzesvorhabens aus dem Bundesverkehrsministerium falsch liegen“, so Vorsitzender Thomas Rippke.

„Wenn uns Herr Beermann also garantiert, dass trotz des Planungsbeschleunigungsgesetzes das Risiko der Neubautrasse nicht mehr besteht und stattdessen der von uns allen gewünschte und favorisierte trassennahe Ausbau der bestehenden Bahnlinie ganz sicher kommt, könnten wir sofort alle vier Bürgerinitiativen zwischen Minden und Hannover auflösen, uns entspannt zurücklehnen und uns in unserer kostbaren Freizeit endlich wieder angenehmen Dingen zuwenden als ausgerechnet dem Thema Bahnausbau. Und sein Parteifreund Mike Schmidt könnte seine Bad Nenndorfer Erklärung auch gleich wieder in der Schublade verschwinden lassen“, spricht Rippke Klartext und lädt Beermann ein, auf einer öffentlichen Dialogveranstaltung zum Planungsbeschleunigungsgesetz am Donnerstag, 25. Oktober, im Hotel „Grosse Klus“, seine Sicht der Dinge zu erläutern und zu begründen.

„Wir möchten diese Einladung mit einem nachträglichen Glückwunsch zu seiner Wahl in den Landesvorstand der Niedersächsischen CDU verbinden und gehen fest davon aus, dass Maik Beermann sich in diesem Amt umso intensiver und engagierter für die Interessen der Region, also die Sicherstellung des trassennahen Ausbaus der Bahn, einsetzen wird“, so Rippke abschließend. Foto: BIGTAB

Foto 1: Wird sich für acht Minuten weniger Fahrzeit das Panorama der Porta Westfalica radikal verändern?

 

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