Feuerwehr rettet zwei Menschen
Großeinsatz für Feuerwehren

Bückeburg (mm-26.10.19). In der Nacht zu Samstag wurde die Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt, sowie die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr gegen 01.40Uhr mit dem Stichwort „B2 – Feuer Garage“ in die Lehnstraße alarmiert. Bei Eintreffen des diensthabenden Einsatzleiters Thomas Wimmer stand ein Unterstand aus Holz zwischen zwei Gebäuden in Vollbrand und drohte auf diese überzugreifen, gleichzeitig befanden sich noch zwei Personen im Gebäude  und konnten sich auf ein Dach retten.

Umgehend ließ Wimmer das Stichwort auf „B2-Feuer Gebäude, Personen in Gefahr“ erhöhen, somit wurde Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt ausgelöst, sowie die Löschzüge Nord, Ost, die Hubrettungsbühne der Ortsfeuerwehr Stadthagen nachalarmiert.

Durch die Besatzung der Drehleiter wurde umgehend mit der Menschenrettung begonnen, so konnten die zwei Personen rechtzeitig aus der lebensbedrohlichen Lage gerettet und an den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden. Sie wurden mit einer Rauchgasvergiftung ins Klinikum zur weiteren Behandlung  transportiert.

Parallel  wurde durch den Angriffstrupp des LF 16/12, unter schwerem Atemschutz, die Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren begonnen. Hierbei wurden sie im weiteren Verlauf von der Drehleiter mit einem Wenderohr unterstützt. Mit Hilfe der nachalarmierten Hubrettungsbühne aus Stadthagen wurde die Brandbekämpfung von der Rückseite begonnen, hierbei unterstützen mehrere Trupps unter schweren Atemschutz aus den Löschzügen Nord und Ost.

Des Weiteren wurden die Gebäude nach weiteren Personen abgesucht, glücklicherweise befand sich keine Person mehr in den Gebäuden und so konnte sich letztlich auf die Brandbekämpfung konzentriert werden. Aufgrund der Größe des Objektes zogen sich die Löscharbeiten im weiteren Verlauf. Da sich die Brandnester in verschiedene Bereiche des Objektes gefressen hatten, mussten diese mühevoll unter schwerem Atemschutz gelöscht werden. Hierzu kamen drei Wärmebildkameras und  diverses Brechwerkzeug  zum Einsatz.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde durch  die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr die  Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt: die Brandbekämpfung und Menschenrettung im vorderen Bereich; Brandbekämpfung rückwärtiger Bereich sowie die Wasserversorgung. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung wurde ein Großtanklöschfahrzeug „Z6“ der Flugplatzfeuerwehr Bückeburg nachgefordert.

Des Weiteren wurde aufgrund eines technischen Defekts am Gerätewagen Logistik der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt, der Gerätewagen Logistik der Flugplatzfeuerwehr nachgefordert. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die Gebäude noch mit Hilfe von Überdruckbelüftern vom Brandrauch befreit und die Objekte mit dem Mehrgasmessgerät nach CO gemessen, diese fielen negativ aus.

Nach rund sieben Stunden konnte der Einsatz für die 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beendet werden. Insgesamt waren 14 Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz, zusätzlich wurden 5 C-Rohre und  2 Wenderohre eingesetzt. Erstmals kam auch die neue Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr zum Einsatz. Foto: Moritz Gumin, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg

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