Feuerwehr ist ein leistungsfähige Mannschaft
201 Einsätze, Übungen und Lehrgänge

Bückeburg (mm-12.01.19). Der stellvertretende Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt, Jürgen Pöhler, blickte während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Rathaussaal auf ein Jahr mit vielen Herausforderungen für die ehrenamtlichen Brandschützer zurück. Die Wehr mit ihren 149 Mitgliedern, davon 68 Aktive, 23 in der Jugend- und 20 in der Kinderfeuerwehr, hatte im vergangenen Jahr 201 Einsätze zu absolvieren, davon 59 Brandeinsätze mit zwei Großbränden, 82 Technische Hilfeleistungen, 28 Fehlalarme und 32 sonstige Einsätze.

Mit mehreren Veranstaltungen wie einem Tag der offenen Tür, einem Festkommers und einem Aktionstag, hat die Ortsfeuerwehr in 2018 ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein („unverzichtbar“) wurden der Unterrichtsraum und weitere Räume renoviert.

Jürgen Pöhler kündigte an, dass er die 2013 begonnene Amtszeit als stellvertretender Ortsbrandmeister nicht verlängern und zum 1. April 2019 ausscheiden wird. Am 1. April 2018 hatte Pöhler die kommissarische Leitung übernommen, aber sofort angekündigt, dies nur für ein Jahr zu tun. Die Stadt, so Pöhler, sei gefordert, den Brandschutz sicherzustellen und eine Lösung zu finden.

Im Gespräch mit Bückeburg-Lokal erläuterte Bürgermeister Reiner Brombach, dass bereits Gespräche geführt werden und es „genügend Personen mit Potenzial“ gäbe, um gemeinsam mit der Feuerwehr eine Nachfolge in der Leitung der Feuerwehr zu finden.

„Die Feuerwehr ist eine leistungsfähige Mannschaft, die Aktiven haben zum Wohle der Gesellschaft viel Zeit aufgewendet und sind dabei bereit, Gefahren einzugehen“, so Brombach in seinem Grußwort. Er habe kein Verständnis für Menschen, die diese Ehrenamtlichen während ihrer Einsätze beleidigen und angreifen.

„Mit unseren 85 Jugend- und 65 Kinderfeuerwehren sind wir im Landkreis gut aufgestellt“, meinte Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote. Allerdings laufe der Übergang in die Einsatzabteilung nicht immer reibungslos. „Bei dem derzeitigen Rechtsruck in Deutschland muss und wird sich die politisch neutrale Feuerwehr äußern“, betonte Grote. Große Bedeutung hätten die Betreuer/innen in den Kinder- und Jugendfeuerwehren bei ihrer Aufgabe, die Bewahrung der demokratischen Grundrechte und Grundwerte zu vermitteln.

Für eine 40-jährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Wolfgang Bonorden von Klaus-Peter Grote geehrt. Befördert wurden André Märtens und Frank Schubert zum Brandmeister, Sven Petter zum Hauptlöschmeister, Boris Mühlhausen zum Oberlöschmeister sowie Andy Bautze, Nicolai Kalkbrenner und Marcus Staubermann zum Löschmeister.

Julia Wenzel freute sich über eine Beförderung zur Hauptfeuerwehrfrau und Moritz Gumin zum Hauptfeuerwehrmann. Christopher Stieglitz darf sich nun Oberfeuerwehrmann nennen; und Wiko Hartema wurde zum Feuerwehrmann befördert.

Foto 1: Klaus-Peter Grote (v.li.) und Jürgen Pöhler ehren Wolfgang Bonorden für eine 40-jährige aktive Mitgliedschaft.

Foto 2: Jürgen Pöhler (v.li.) mit den zum Brandmeister beförderten André Märtens und Frank Schubert

Foto 3: Sven Petter (r.) freut sich mit Jürgen Pöhler (l.) und Oliver Liese über seine Beförderung.

Foto 4: Boris Mühlhausen ist jetzt Oberlöschmeister.

Foto 5: Andy Bautze (l.) und Marcus Staubermann

Foto 6: Julia Wenzel mit Moritz Gumin (r.) und Jürgen Pöhler

Foto 7: Oberfeuerwehrmann Christopher Stieglitz

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