Baufest an der Immanuel-Schule
Dank des Glaubens klappt die Finanzierung

Bückeburg (sc-25.06.18). Die Immanuel-Schule platzt aus allen Nähten. Aufgrund zahlreicher Anmeldungen, sowohl für Kindergarten, Grund- und weiterführender Schule, sowie der Tatsache, dass die Schule nur auf sechs Klassen ausgerichtet ist, aber mittlerweile zehn Klassen untergebracht sind, war schon seit längerem der Wunsch nach einer Erweiterung da. Und wie Matthias Eckel vom Verein Elterninitiative „Zukunft für Kinder“ mitteilte, könne man endlich dem Wunsch folgen und so startete um Ostern herum der geplante Anbau auf dem Gelände. Beinhalten soll der Anbau das Schulleiterzimmer, Büro, Verwaltung und das Sekretariat, sowie ein großes Lehrerzimmer. Oben, in der ersten Etage, dann noch zwei Klassenzimmer und ein Gruppenraum.

Die Fertigstellung sei für nächstes Jahr im Sommer pünktlich zum Schulbeginn nach den Ferien geplant, so wie es derzeit aussähe, könnte man aber sicherlich schon zum Frühjahr einziehen. Um den ersten Bauabschnitt zu feiern, hat man anstelle eines Richtfestes nun am Freitagnachmittag ein Baufest vorbereitet, um sich einmal bei allen Beteiligten zu bedanken und den Interessierten den Bauabschnitt vorzustellen.

Eckel berichtete in seiner Begrüßungsansprache darüber, wie schwierig es mit der Finanzierung von immerhin 850.000 Euro gewesen sei. Allein durch spezielle Auflagen, wie den Einbau eines Fahrstuhls, seien die Kosten um 100.000 Euro gestiegen. Die bisherige Bank habe abgewunken, weil alle Sicherheiten bereits abgegolten waren.

Erst bei zwei anderen Banken habe man Unterstützung erfahren. Als christliche Schule stehe natürlich besonders der Glaube im Vordergrund. Und so habe man in der Zeit sehr viel und intensiv gebetet, um zu einer Finanzierung zu kommen. Die Gebete wurden scheinbar erhört, denn es fanden sich viele Darlehensgeber, die mit privaten Darlehen hilfreich unterstützten und auch 50 Bürgschaften über je 3.000 Euro verhalfen der Schule dazu, diesen Bau in Angriff nehmen zu können. Keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, sondern es zeigt, wie sehr diese Art von Schulform geschätzt und anerkannt wird.

Sehr viel Vertrauen habe man auch von dem Bauherrn Jan Hußmann der Firma Rosemeier erhalten, der trotz der unsicheren Finanzierung an das Projekt geglaubt hat. Großer Dank auch an die Architektin Corinna Kaspar, die stets mit Rat und Tat zur Seite stand und ebenfalls am Baufest teilgenommen hat.

Bei so viel lobenden Worten durfte auch ein besonderes Präsent, eine Torte mit dem Abbild der Schule, nicht fehlen, die gemeinsam verzehrt werden durfte. Vorher ließen sich alle Gäste, darunter auch eine Anwohnerin, die sicherlich dankbar sei, dass der Bau so zügig voranschreiten würde, wie Eckel scherzhaft bemerkte, sowie Pastor Diekmann, die leckeren Fleischstücke vom Grill und die liebevoll zubereiteten Salate schmecken.

Foto 1: Matthias Eckel begrüßt alle Gäste zum Baustellenfest.

Foto 2: Matthias Eckel (v.li.), Architektin Corinna Kaspar und Jan Hußmann von der Baufirma Rosemeier mit der Schultorte

Foto 3: Da greifen die Gäste gern zu.

Foto 4:Der Anbau ist schon weit fortgeschritten.

 

 

 

 

 

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