Senioren stimmen sich auf Adventszeit ein
Kinder haben kleine, Erwachsene größere Wünsche

Meinsen-Warber (mm-06.12.17). Pastor Ulrich Hinz konnte auf Einladung der Kirchengemeinde Meinsen und der Ortsräte Meinsen-Warber und Rusbend am Montagnachmittag viele Menschen im evangelischen Gemeindehaus begrüßen, „die sich als Senior fühlen“. Zur traditionellen Gemeinschaftsveranstaltung waren auch die beiden Ortsbürgermeister Klaus Harmening (Rusbend) und Dieter Wilharm-Lohmann sowie die beiden Ortsratsmitglieder Sabine Claes und Andreas Paul Schöniger erschienen.

Nachdem die ersten Weihnachtslieder „Macht hoch die Tür“ und „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ erklungen waren, berichtete der Pastor von den Vorbereitungen zum diesjährigen Krippenspiel, an dem 40 Kinder beteiligt sind. Eine kleine Band wird sie musikalisch unterstützen. Ulrich Hinz erzählte dann die lustige Geschichte „Karriereknick beim Krippenspiel“ mit einem durchaus ernsten Hintergrund, da immer mehr Eltern, sei es beim Krippenspiel oder beim Sport, zu viel Druck auf die Kinder ausüben.

„Hier treffen sich Menschen, die miteinander reden und nicht mit dem Handy spielen wollen“, meinte Klaus Harmening. Er glaubt, dass Kinder kurz vorm Fest kleine Wünsche, Erwachsene größere Wünsche haben. Der Ortsrat Rusbend habe seinen Wunschzettel bei der Stadt abgegeben. Dieter Wilharm-Lohmann zeigte sich erfreut über die vielen Kinder im Dorf. Dank der Neubaugebiete sei die Schule voll und der Kindergarten sogar „übervoll“. Er bat daher die Eltern um Verständnis. Es sei ein „tolles Areal“ mit Schule, Kindergarten, Spielplatz und Sporthalle vorhanden.

Die Wünsche des Ortsrates seien überschaubar, nachdem in den letzten Jahren viel gemacht worden sei. „Das Problem Warbersche Straße, eine Landesstraße, bleibt – wir erinnern die Verwaltung regelmäßig daran“, so Wilharm-Lohmann. Eine „Stärke unseres Dorfes“, so der Ortsbürgermeister, seien Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt am letzten Wochenende und das Lampionfest, von tollen Organisationsteams und Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt. Ein Wermutstropfen sei allerdings die Umwandlung der Sparkassen-Filiale in eine SB-Geschäftsstelle.

„Zum Glück haben wir noch den Schäferhof in der Nähe“, meinte Wilharm-Lohmann und freut sich über die bevorstehende Sanierung des Kirchturms. Die Kirchengemeinde sei dankbar für weitere Spenden. Der Pastor hat den Eindruck, dass junge Menschen hier auf dem Dorf leben wollen und auch bereit sind, dafür etwas beizusteuern. Er sei überzeugt, „dass sich hier niemand verloren fühlen muss.“

Die Seniorenadventsfeier, von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde organisiert, wurde musikalisch von Wolfgang Schattler, Lehrer an der Musikschule Schaumburger Märchensänger, und seiner Schülerin Linn Röckemann (12) umrahmt. Die beiden spielten auf der Geige zunächst einen Marsch von Johann Sebastian Bach und danach Advents- und Weihnachtslieder.

 

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