Tom Reuther nicht ganz zufrieden
Teilnehmer an der Junioren-WM in den USA

Stadthagen/Landkreis (mm-08.09.17). Zu den 22 deutschen Schwimmathleten, die an den FINA Junioren Weltmeisterschaften (JWM) 2017, teilnehmen durften, gehört auch Tom Reuther aus Stadthagen. Die JWM wurden in diesem Jahr in Indianapolis (USA) in der Zeit vom 23. bis 28. August ausgetragen. Mehr als 20 Nationen schickten ihre Schwimmer ins Wasser. Da das Schwimmteam bereits nach der Nominierung im Juni fast zwei Wochen in Heidelberg zusammen trainiert hatte und Anfang August in Berlin beim World Cup gemeinsam an den Start gegangen ist, konnte die Mannschaft sehr schnell zusammenwachsen.

Das dreiwöchige Precamp in Louisville (Kentucky) krönte die Vorbereitungszeit. Neben ausreichender Wasserfläche, einem riesigen Kraftraum und sportlergerechter Verpflegung wurde in den drei Wochen noch ein schönes Rahmenprogramm geboten. Der Wettkampf selbst war sehr professionell vorbereitet. Es gab eine kleine Eröffnungsfeier und über einen Youtube-Channel konnten die Daheimgebliebenen die Rennen verfolgen. Wie bei anderen großen Wettkämpfen mussten sich die Athleten zunächst in Vorläufen für die Halbfinals und anschließend für das Finale qualifizieren.

Für die DSV-Auswahl holte der 18-jährige Johannes Hinze (Potsdamer SV) eine Goldmedaille über 200 m Lagen in einer Rekordzeit von 1:59,03 min. Er ist der erste deutsche Teenager, der diese Strecke unter 2 Minuten geschwommen ist. Der 17-jährige Tom Reuther, der beim SC Stadthagen seine Schwimmwurzeln hat, ging am 3. Wettkampftag über 50m Freistil an den Start. In dem nicht optimalen Rennen schlug Tom nur 9 Hundertstelsekunden über seiner Bestzeit an und konnte in 0:23,45 min auf den 28. Platz schwimmen.

Am 5.Tag der JWM startete Tom über die 100m Freistil. In 0:51,15 min blieb er nur drei Zehntel über seiner Bestzeit und belegte damit den 27. Platz. Auch mit diesem Ergebnis war Tom sehr unzufrieden, da er sich nach der Vorbereitung mehr erhofft hatte. Beide Zeiten haben nicht für ein Weiterrücken in ein Halbfinale gereicht. Die Konkurrenz auf internationaler Ebene ist eben doch sehr stark, zudem die Saison für die Deutschen Teilnehmer ganze zehn Wochen länger war als normal.

Aber Toms Mitstreiter aus Hannover, Angelina Köhler und Philipp Brandt (Beide W98), konnten sich tatsächlich in Finalläufe schwimmen. Für den Leistungssport in Hannover ist das ein hervorragendes Ergebnis. Tom hätte gern bessere Ergebnisse erzielt, aber sein Ehrgeiz ist ungebrochen. Nach einer verdienten Trainingspause heißt es, sich auf den Deutschen Mannschafts-wettkampf (DMS) bzw. die laufende Saison vorzubereiten. Foto: pr

Foto 1: Tom Reuther nach einem Lauf

Foto 2: Tom Reuther (Mitte) mit Katinka Hosszu, Iron Lady des Schwimmsports, und Ehemann

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